Gorilla

alle Filialen schließen

Zwei Monate nach dem Insolvenzantrag haben die vier Betriebe der Berliner Bio-Fast-Food-Kette Gorilla endgültig geschlossen. Gerettet werden konnte nur die Zentralküche, die mit zehn Mitarbeitern von einem Mitbewerber übernommen wurde. Die übrigen 46 Mitarbeiter konnten nicht gehalten werden. Das Ende von Gorilla bedeute nicht, dass Nachhaltigkeit und Bio gastronomisch grundsätzlich nicht funktionieren, unterstreichen die Insolvenzverwalter. Das Konzept sei zu ’dogmatisch’ geführt worden und vor allem betriebswirtschaftlich nicht gut durchdacht gewesen. Die gesamte Struktur war zu teuer. Das Unternehmen habe nie schwarze Zahlen geschrieben. Jeder weitere Monat hätte einen Verlust von 80.000 Euro bedeutet, begründet Insolvenzverwalter Torsten Martini den Entschluss zur endgültigen Schließung. Allein die Personalkosten für die 56 Mitarbeiter beliefen sich auf monatlich 100.000 Euro. In der ehemaligen Gorilla-Zentralküche wird jetzt für ’Supergood’ gekocht – ebenfalls ein Bio-Fast-Food-Konzept, das im Juni mit ehrgeizigen Expansionsplänen in Berlin gestartet ist. www.leonhardt-westhelle.eu Redaktion food-service Gorilla, Bio Fast-Food, Insolvenz, Schließung, Filialen, Supergood, Zentralküche, Mitarbeiter


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