Gloria Jean’s

bundesweite Wachstumspläne

Bisher ist der deutschlandweite Pilotstore in Bochum noch solo, bis Ende Mai 2009 sollen sechs weitere Coffee-Shops eröffnen, die Hälfte davon als Franchisefilialen. Der Start des zweiten Eigenregiebetriebs war für Anfang September in Unna geplant. Dann: Baustopp wegen maroder Wände und Decken - Einsturzgefahr. „Der Standort am Markt ist allerdings spitze“, so Geschäftsführer Thorsten Doll. „Wir würden ihn daher gerne halten.“ Jetzt heißt es, gemeinsam mit dem Vermieter nach Lösungen suchen. Schneller könnte es dagegen in Aachen gehen, wo die Verhandlungen für einen Eigenregiestandort in der Innenstadt kurz vorm Abschluss stehen. Zudem will man sich in nächster Zeit auf den Ausbau des Franchisebereichs konzentrieren. Über 80 Anfragen gingen bereits aus dem gesamten Bundesgebiet ein. Die Hälfte davon ist noch in Bearbeitung. Bei drei Interessenten konkretisiert sich die Zusammenarbeit. Die mög-lichen Franchisestandorte: Bayreuth, Berlin sowie das Rhein-Main-Gebiet. Erklärtes Tagesziel für die neuen Stores: 350 Transaktionen bei einem Durch-schnittsbon von 4,50 €. Der Standort Bochum, der im Oktober 2007 sehr gut startete, aber aufgrund des starken Mitbewerbs im gegenüberliegenden Hauptbahnhof lediglich Break-Even-Niveau (im Schnitt 25.000,00 € netto/Monat) hält, soll im Zuge der Expansion als Trainingsstore dienen. Gloria Jean’s Coffees ist eine der ganz großen internationalen Coffee-Shop-Ketten. Konzept und Idee stammen aus den USA (117 Stores), die Rechte für die internationale Vermarktung erwarben Nabi Saleh und Peter Irvine, die das erste Outlet in Australien 1996 in Sydney eröffneten. Mittlerweile zählt die Marke 469 Betriebe in Australien – mehrheitlich in der Hand von Franchise-Nehmern. 318 Stores in über 30 Ländern außerhalb USA und Australiens. In Europa steht die Türkei mit 67 Stores an erster Stelle. Starke Präsenz auch in Asien und im Nahen Osten. www.gloriajeans.de


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