Highlight in Köln

das neue Weltstadthaus von P&C

Die Kölner Innenstadt mit einer neuen Attraktion: Auf der Schildergasse hat das Düsseldorfer Bekleidungsunternehmen Peek & Cloppenburg ein neues Weltstadthaus eröffnet. Der spektakuläre Bau, der sich wie ein gläserner Walfisch durch die Rheinmetropole schlängelt, wurde vom italienischen Star-Architekten Renzo Piano entworfen. Auf rund 14.200 qm Verkaufsfläche und fünf Etagen bietet der neue Flagshipstore des Modefilialisten eine breit gefächerte Mischung von Stilwelten, Marken und Preislagen.



Überraschend viel Raum widmet Peek & Cloppenburg auch der Gastronomie: Im 1. OG - perfekt platziert inmitten junger Trendmarken - gibt es einen 80 qm großen Coffee-Shop von Woyton, der Kaffeespezialitäten, Sandwiches und Kuchen bietet. Eine Etage höher, in der Exquisit-Etage, können sich Fashionfans im edel gestylten Bistro 'La Cité – Fassbender by P&C' (60 qm) mit Feinkost, Patisserieware und Champagner stärken. „Wir wollen unseren Kunden eine breite Erlebniseinkaufswelt bieten. Dazu gehört natürlich auch das Thema Gastronomie“, erklärt Dr. Adrian Kiehn, Generalbevollmächtigter des Familienunternehmens.



Neu an der Konzeption ist zweierlei: Während in anderen Weltstadthäusern jeweils ein Outlet von Lavazza (Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart) bzw. Einstein (Berlin) zu finden ist, setzt man nun auf zwei unterschiedliche Gastro-Konzepte, die genau auf die sie umgebenden Modewelten abgestimmt sind. Europaweit hatte P&C nach einem Fast-Casual-Konzept gesucht, das exakt zum Angebot der jungen Trend-Boutique passte. Beim Düsseldorfer Sandwich- und Kaffeebar-Unternehmen – das rings um das Stammhaus von P&C seit Jahren mit zahlreichen Shops präsent ist - wurde man fündig. „Woyton ist der perfekte Partner“, so Kiehn. Das gastronomische Pendant für die exklusive Designer-Etage kreierte P&C hingegen selbst: Die gastronomische Hausmarke 'La Cité….by P&C' soll Weltläufigkeit und Urbanität symbolisieren und kulinarisch das bieten, was internationaler Designermode entspricht: Delikates aus aller Welt, mit Liebe zum Detail von Hand gefertigt. Umgesetzt wird diese Idee in Köln vom lokalen Gastronomen Fassbender, einem Familienunternehmen, das in der Domstadt und der Region mehrere Cafés betreibt.



„In Köln haben wir die Gastronomie-Konzepte erstmals zum emotionalen Mittelpunkt der Mode-Welten gemacht. Ich bin zuversichtlich, dass dies der richtige Weg ist“, erklärt Kiehn. Das erfolgreiche Textilunternehmen, das in Deutschland 68 Filialen (Europa: 84) unterhält, will an der Schildergasse im ersten Jahr Umsätze von 70 bis 80 Mio. € realisieren. Auch die Gastronomen sind optimistisch: „Wir rechen mit guten Geschäften. Die erste Woche war bombastisch“, so Woyton-Chef Martin Schäfer.
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