Education

europaweites Schulfruchtprogramm

Frei nach dem Motto "Gegessen wird, was leicht verfügbar ist" will die EU-Kommission mit Hilfe eines Schulfruchtprogramms den Obst- und Gemüseverzehr von Kindern und Jugendlichen nachhaltig steigern. Ab dem Schuljahr 2009/10 sollen die teilnehmenden Mitgliedsländer jedem Schulkind regelmäßig ein Stück Obst oder Gemüse während des Schultages anbieten. Die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten können selbst entscheiden, ob sie ein solches Schulfruchtprogramm durchführen möchten. Wie aus einem Vorschlag der Europäischen Kommission an den Rat und das Parlament hervorgeht, kommt die EU für mindestens 50 Prozent der anfallenden Kosten auf. Den Rest steuern die teilnehmenden Länder bei. In Deutschland gibt es - im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern - bislang nur wenige und regional begrenzte Schulfruchtprogramme. Die Gesundheitskampagne "5 am Tag e. V." forderte bereits im Oktober 2007 die Einführung eines bundesweiten Schulfruchtprogramms in Deutschland. Schulfruchtprogramme dann besonders nachhaltig, wenn sie didaktisch und pädagogisch begleitet werden.(aid) Weitere Informationen: www.ernaehrung-im-fokus.de www.gesunde-ernaehrung.org


stats