Halloween

food service sucht Event-Ideen

In zwei Monaten ist es wieder soweit: Halloween, das Grusel-Ereignis des Jahres, will gefeiert werden. Unser elektronischer Briefkasten wartet schon jetzt darauf, mit Ihren Ideen für Halloween-Kampagnen (Konzept 2003 und/oder erfolgreiches Konzept 2002) gefüttert zu werden. Bitte mailen Sie spätestens bis zum 10. September an heike.hucht@dfv.de, damit wir Ihre Ideen - Deko, Rezepte, Aktionen etc. - in unserer Oktober-Ausgabe groß rausbringen können. Die ersten fünf Einsender dürfen sich auf ein Geschenk freuen! Und ich, Heike Hucht, die neue Volontärin bei food service, freue mich über Ihre Post. Meine Biografie ist übrigens im Gegensatz zur Historie von Halloween recht überschaubar. Schließlich muss man für die Ursprünge des schaurig-schönen Oktober-Spektakels schon ein paar Jahrtausende zurückblicken: Was auf den ersten Blick wie ein US-Import zur Belebung von Gastronomie und Einzelhandel wirkt, hat eine lange, europäische Tradition. Bereits vor über 2.000 Jahren feierten die keltischen Druiden ‘Samhain‘ am 31. Oktober als eines von vier Großfesten. An diesem Tag endete der Sommer, der Winter begann und mit ihm ein neues Jahr. In dieser Nacht, so glaubte man, geisterten die Toten auf der Suche nach besetzbaren Körpern von Lebenden auf der Erde herum. Um die Geister der Verstorbenen fern zu halten bzw. abzuschrecken, zündete man Kerzen an und verkleidete sich als Dämon. Aus Steckrüben wurden Fratzen geschnitzt und vor das Haus gestellt - lautet eine der Erklärungen für die Ursprünge des Spektakels. Erst im 16. Jahrhundert, im Zuge der Christianisierung heidnischer Bräuche, entstand der eigentliche Name Halloween, eine Abkürzung des ursprünglichen ‘All Hallowed Evening‘. Mit den irischen Einwanderern kam um 1800 das Fest nach Amerika. Aus der Rübenfratze wurde in Übersee eine Kürbis-Laterne, die schon bald Symbolcharakter entwickelte. Mit einem christlichen Ritus hat der Mega-Event in den USA allerdings schon lange nichts mehr zu tun. Das ‘Trick oder threat‘ (Süßes oder Streiche) der verkleideten Kinder, die um Süßigkeiten bittend von Haustür zu Haustür ziehen, erinnert nur noch am Rande an den keltischen Brauch, Gaben vor der Tür zu postieren, um die Toten gnädig zu stimmen. Das gilt erst recht für die aufwändigen Kostümfeste, die vor allem junge Erwachsene in den Staaten alljährlich am 31. Oktober zelebrieren. In der deutschen Gastro-Szene und im Einzelhandel war Halloween erstmals im vergangenen Oktober ein Ereignis der Superlative. Nachdem eines der größten Feste der USA bei uns jahrelang ein wenig beachtetes Schattendasein führte, hat sich der höllische Zauber am 31. Oktober inzwischen zu einem echten Event-Highlight mit Special Effect-Charakter entwickelt. Wer nicht mitmacht, ist selbst schuld, und verpasst womöglich ein unheimliches Zusatzgeschäft. Schon jetzt lockt z.B. Nestlé mit ganz besonderen Choco Crossies zum Event: geformt als Fledermäuse, aufgepeppt mit Blutorange und Pfeffer. Bei Alcomix kann man sich stilecht mit Dracula Blut (Holunder mit Honig) oder Dracula Zorn (Limette mit Wodka) eindecken. Und Backwaren-Profi Resch & Frisch versorgt seine Kunden nicht nur mit Deko-Ideen im Grusel-Look, sondern verrät auch, wie man Kürbisse effektvoll verarbeiten kann. Satansbraten auf Teufelsgemüse, serviert im Spukschloss-Ambiente, umgeben von Spinnweben und Nebelschwaden - mit diesen und anderen ‘Scheußlichkeiten‘ macht das Lenbach in München bereits auf sich aufmerksam. Mehr Infos, Tipps und Anregungen unter: www.ratgeber-halloween.de www.halloween-shop.de www.halloween2003.de www.halloween-online.com www.halloween-magazine.com www.kuerbis-info.de www.jack-o-lantern.com www.blueba.de/Veranstaltungen/Kuerbis/kuerbis.html



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