Kofler & Kompanie

forciert Präsenz am Standort Hamburg

Just die Grand Opening-Party des Kochlabors - ehemals Kochbar - im Curiohaus, ab September dann das Catering der Business Lounge der arabischen Airline Emirates am Hamburger Flughafen: K&K demonstriert an der Elbe frisches Selbstbewusstsein. In München habe man mit einem im März gestarteten Kochlabor bereits gute Erfahrungen gesammelt, so CEO Klaus Peter Kofler. Nun will man das Konzept auf den Standort Hamburg übertragen: Firmen- und Privatkunden können die an das Curiohaus angegliederte, aber eigenständig vermarktete Eventlocation (max. 150 Personen) mit ihrer modern ausgestatteten Showküche und dem stylischen Ambiente für Kochkurse, Seminare und andere Veranstaltungen buchen. Mit diesem Relaunch der ehemaligen Kochbar – Restaurant mit innovativer, molekular orientierter Küche – reagiert K&K auf einen aktuellen Trend: Kochen als Gemeinschaftserlebnis, die Küche als kreativer, inspirierender Meeting-Point für Geschäftspartner, Kollegen, Freunde stünden derzeit bei Cateringkunden hoch im Kurs. „Mit jemandem gemeinsam Zwiebeln zu schälen, schafft eine ganz besondere emotionale Basis“, so Kofler. Von 69 € pro Person für kleine, unter fachkundiger Anleitung zubereitete Snacks bis hin zum anspruchsvollen Menü für 120 € und mehr reicht die Palette der offerierten Arrangements. Auch Gaggenau und Poggenpohl, Hersteller des Kochlabor-Equipments, wollen den Ort verstärkt nutzen, um ihre ambitionierten High-Tech-Geräte bzw. Design-Küchenmöbel im Praxistest vorzuführen und zu erklären. Bis dato erwies sich Hamburg für K&K als vergleichsweise schwieriges Terrain, bedingt durch das sprichwörtliche Understatement der Hanseaten und deren ausgeprägte Loyalität zu „ihrem“ Partyservice. Umso mehr erhofft man sich von dem Zuschlag für das Catering der Emirates Business Lounge, das im Herbst anlaufen soll. „Die Talsohle ist erreicht“, so Kofler zur bundesweiten Lage im Eventgeschäft. „Wir glauben, dass es von jetzt an wieder aufwärts geht – allerdings langsamer als 2001.“ Durch die Wirtschaftskrise hätten sich die Formate der Veranstaltungen geändert: weg von aufwendigen Galas und Marketingevents, hin zu kleinformatigen Produktpräsentationen mit klar verkäuferischer Zielsetzung, laute die Devise auf Kundenseite. Zudem seien ‚One-Stop-Locations’ gefragt: komplett eingerichtete Räumlichkeiten, die nicht erst noch (kosten-)aufwendig umgerüstet und dekoriert werden müssen. Mehr Effizienz, Qualität und damit Wettbewerbsvorteile verspricht sich Kofler auch von dem gemeinsam mit Eisfink und Rieber entwickelten ‚K-Pot’ ( = ‚Kitchen Portable’): eine Art tragbare Koch-Platte plus Kochschale aus extrem gut Wärme leitendem Verbundmaterial mit intelligentem Innenleben, die eine groß dimensionierte Kücheninfrastruktur vor Ort überflüssig macht. Beim FIFA-Confederation-Cup in Südafrika und für Audi bei der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft war das innovative Gerät bereits erfolgreich im Einsatz. www.koflerkompanie.com Redaktion food-service Curiohaus, Kochlabor, Catering, Business Lounge, Emirates, Klaus Peter Kofler, K&K, Gaggenau, Poggenpohl, Eventlocation, Eisfink, Rieber, K-Pot, FIFA Confederation-Cup, Südafrika, Deutsche Tourenwagenmeisterschaft, Audi


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