Jim Block mit neuem Web-Auftritt

frischer, leichter, eigenständig

Bislang blieb die Burger-Kette Jim Block brav im Schlagschatten des großen Bruders Block House. Nun nabelt sich der kleine ‘Jimmie’ markentechnisch zunehmend ab: Ein frischer Look in der Online-Kommunikation demonstriert selbstbewusste Eigenständigkeit. Am heutigen Mittwoch will das zur Hamburger Block-Gruppe zählende Unternehmen seinen Internet-Relaunch frei schalten.

Weiß als Hintergrundfarbe, kombiniert mit leuchtenden Rot-, Orange- und Gelbtönen für grafische Elemente, dazu eine übersichtliche, flach strukturierte Navigation plus Food-Fotos in appetitanregendem Styling – so zeigt sich das auf à-la-minute gegrillte Burger konzentrierte Konzept künftig der Webgemeinde. Gutschein-Bestellung, Newsletter und das spielerische Job-Casting ‘Hamburg sucht den Super-Jobber’ zum zeitgerechten Screening interessierter Aushilfskräfte per Online-Quiz sind unter der Rubrik ‘On Top’ weitere Features.

In Kürze sollen sich die Crews der einzelnen Restaurants jeweils per Video ihren Gästen vorstellen. Und mit der Verlinkung zur neuen Jim-Block-Seite bei Facebook springt die Company endgültig auf den interaktiven Social-Media-Zug auf. „Wir sind der iPod der Block-Gruppe“, bringt Sven Freystatzky, seit Januar Geschäftsführer der Jim Block Restaurantbetriebe GmbH und Nachfolger der eher operativ orientierten Claudia Driver (nun Vapiano), das neue, ambitionierte Selbstverständnis der Marke auf eine Formel.

Sichtbar wird die veränderte Kommunikationslinie auch in der Überarbeitung des Logos. Das ‘JB’ in markig gesetzten Versalien wird von der Visitenkarte bis zum Mitarbeiter-Outfit sukzessive die geschwungenen Großbuchstaben ersetzen. Markenstrategisches Ziel: Positionierung und Wahrnehmung als Fast-Casual-Format mit starkem Frischeappeal - einerseits. Andererseits aber sicherlich auch Verjüngungseffekte in Kundschaft und Image für die Muttermarke Block.

Auf sechs Standorte ist die Anfang der 70er Jahre geborene Formel inzwischen angewachsen, alle angesiedelt im Hamburger Heimatmarkt. Vier davon agieren räumlich direkt angedockt an ein Block House Restaurant (Jungfernstieg, Bergedorf, Barmbek und Kirchenallee). 2009 hat Jim Block mit fünf Betrieben 6,8 Mio. € umgesetzt, für 2010 rechnet Freystatzky mit einer „sehr deutlich zweistelligen Steigerung“ gegenüber dem Vorjahreserlös. 2011 sollen zwei bis drei neue Betriebe ans Netz gehen, darunter mindestens einer außerhalb Hamburgs: Berlin steht auf der Wunschliste des Block-Managers in Sachen Expansion ganz oben.

www.jim-block.de

Ulrike Vongehr


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