Sepp Krätz wird 'Gastronom des Jahres 2011'

großes Verleihungsfest

Die Ehrung der Redaktion des Schlemmer Atlas fand gestern Abend in der Münchner Residenz statt. Das gesamte Who-is-Who der Münchner, ja bayerischen Gesellschaft, der Gastronomie und der Politik traf sich um 'ein bayerisches Gesamtkunstwerk', nämlich den Wirt Sepp Krätz zu ehren.

 

Weit über 400 geladene Gäste in der Allerheiligen Hofkirche der Residenz. Die Laudatio auf den Preisträger hielt kein geringerer als Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Im Anschluss daran luden Sepp Krätz und Gerd Käfer, letzterer war Preisträger 2009, zum festlichen Abendessen.

 

In jeder Minute des Abends war zu spüren, wie viel Sympathie der Preisträger in der Stadt und in der Branche genießt. Und wie viel Respekt ihm erbracht wird.

 

Hier Auszüge aus der Laudatio.

 

Horst Seehofer:

"Ich gratuliere im Namen der bayerischen Regierung und der gesamten bayerischen Bevölkerung.

 

Man kann ihn einen geborenen Wirt nennen, einen, dem Erfolg nicht in die Wiege gelegt wurde. Er hat nichts geschenkt bekommen und nichts ererbt. Alles selbst erarbeiten müssen.

 

Zwei Eigenschaften prägen den Preisträger – das wirtschaftliche Denken der Schwaben und die Lust der Altbayern am Feiern und Repräsentieren.

 

Sepp Krätz ist ein Gesamtkunstwerk. Er ist nie mit der Strömung geschwommen, er hat immer selbst die Strömung gemacht.

 

Seine Wertschätzung den Gästen und Mitarbeitern gegenüber ist Voraussetzung für jene Wertschöpfung, die ihm und seinem Unternehmen gelingt.

 

Sepp Krätz war immer unter den Besten und unter den Ersten. Jetzt ist er der Erste. Jawohl, er hat es verdient!"

 

Hier für alle Branchenfreunde, die ihm schnell eine paar liebe Gratulationsworte zurufen wollen, seine digitale Adresse:

 

hippodrom@t-online.de

 

 

www.sepp-kraetz-gastronomie.de

www.schlemmer-atlas.de

www.busche.de

 

 

Die Sepp Krätz-Gastronomie mit einer Handvoll Betriebsstätten (die Wichtigsten: Waldwirtschaft, Andechser am Dom und Hippodrom-Zelt auf dem Oktoberfest) erzielte 2009 gut 17 Mio. Euro Umsatz.

 

Hier biografische Details, die unter anderem  gut deutlich machen, warum er ausgezeichnet wurde:

Beruflicher Werdegang von Sepp Krätz (55):

Mitarbeit am elterlichen Bauernhof bei Augsburg von klein an, Metzgerlehre und 1974 mit 20 Jahren Abschluss mit Meisterprüfung als jüngster Metzgermeister, 1974 bis 1981 in München angestellt als Metz-germeister, Schankkellner und Biergartenorganisator: erst im Hofbräukeller, dann im Hirschgarten.

Selbständige Unternehmen als Wirt:

Oktober 1981: Pächter und Wirt der historischen Waldwirtschaft Großhesselohe, Modernisierung als Münchner Ausflugslokal mit Jazz-Biergarten; im Streit um Öffnungszeiten begann 1995 hier die legendäre Münchner Biergarten-Revolution, Bayerns Biergartenkultur wurde dadurch Gesetz.

Oktober 1994: Gründer des Andechser am Dom, Renovierung und Neukonzeption als gemütlicher Münchner Treffpunkt im Zentrum mit Klosterbier und leichter bayerischer Küche.

September 1995: Wiesnwirt als Eigentümer des Festzeltes Hippodrom auf dem Oktoberfest; Neu-konzeption in einer Mischung aus bayerischer Tradition und internationalem Flair. Neben diesen drei „Flaggschiffen“ in München ist Sepp Krätz seit den neunziger Jahren an einer Reihe weiterer gastronomischer Unternehmen als Berater und Partner beteiligt.

Unternehmer als Landwirt und Züchter:

Neu im Aufbau: eine spezielle Rinderzucht mit der für ihr hochklassiges Fleisch weltberühmten Rasse der schwarzen japanischer Wagyu- oder auch Kobe-Rinder auf dem elterlichen Bauernhof von Krätz; reinrassige Zucht sowie Kreuzungen mit Allgäuer Grau- und Fleckvieh werden begleitet von Forschungen der Technischen Universität München im Wissenschaftszentrum Weihenstephan und vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium.



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