Amador

im neuen Restaurant zurück zu den Wurzeln

Juan Amador eröffnet im Juli in Mannheim sein neues Restaurant Amesa. In der ehemaligen Schildkröt-Fabrik geht der für seine Avantgardeküche bekannte Amador in seiner kulinarischen Geschichte zurück: Er serviert behutsam modernisierte Gerichte der klassischen deutschen und französischen Grande Cuisine. Die Leitung der Küche übernimmt Caroline Baum, bisher Sous-Chefin im Restaurant Amador. In seinem neuen Restaurant besinnt sich der für seine Avantgardeküche bekannte Koch auf seine kulinarischen Wurzeln. Nicht die ausgefallenen Kreationen des 40-Jährigen, sondern modernisierte Gerichte der klassischen Grande Cuisine werden im Amesa, auf deutsch ’zu Tisch’, serviert. Damit will der Drei-Sterne-Koch den Weg beschreiben, den er im Lauf seiner Karriere zurückgelegt hat. „Mit dem Amesa erinnere ich an meine Vergangenheit. Meine Basis war immer die klassische deutsch-französische Küche. Das wird in meinem neuen Restaurant deutlich.“ Die Restauranträume sind modern und puristisch gestaltet: Stahl und Beton sind vorherrschende Materialien, die Dekoration wird in weiß und rot gehalten. Rund 30 Sitzplätze und eine sonnige Terrasse in dem über 1.000 qm großen Innenhof mit Baumbestand bilden den Rahmen für die neuen Amador-Kreationen. Eine separate Veranstaltungsfläche von mehreren tausend Quadratmetern kann für Events gemietet werden. Außerdem gibt es einen Private-Dining-Bereich. Das Amesa verfügt über eine Raucherlounge und einen begehbaren Weinkeller. Anders als im Restaurant Amador müssen die Gäste im Amesa nicht für ein ganzes Menü entscheiden, sondern können auch einzelne Gänge à la carte bestellen. Beliebte französische Gerichte wie Bouillabaisse, die reichhaltige Fischsuppe aus Marseille, werden hier ebenso zeitgemäß interpretiert wie deutsche Klassiker, beispielsweise Seezunge Müllerin. Die Weinkarte umfasst knapp 350 Positionen aus Deutschland, Frankreich und Spanien. Juan Amador ist Küchenchef des Drei-Sterne-Restaurants Amador in Langen und Mitbesitzer der Amador Suite sowie des Atelier Amador in Frankfurt-Fechenheim. Der 40-jährige Schwabe spanischer Abstammung gehört zu der europäischen Avantgarde und bezeichnet seinen Stil als „Neuinterpretation der klassischen katalanisch-baskisch-französischen Küche“. Modernste Technik und wissenschaftliche Erkenntnisse fließen in die Arbeit Amadors mit ein. Im Winter 2007 wurde das Restaurant Amador vom Guide Michelin mit drei Sternen bedacht. www.a-mesa.de Redaktion food-service Juan Amador, Amesa, Mannheim, Restaurant, Schildkröt-Fabrik


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