Le Méridien

investiert in "Art & Tech"

Die vor einigen Monaten von der japanischen Investmentbank Nomura übernommene Hotelgruppe Le Méridien, London, hat ein Investitionsprogramm von 2,6 Mrd. DM angekündigt. In das Portfolio der Gruppe mit 126 Hotels soll während eines Drei-Jahres-Plans der Charakter von Boutique-Hotels einfließen. "Wir werden Le Méridien neu definieren. Modernes Luxusgefühl definiert sich nicht mehr über Gold und Schnörkel, sondern über Bad, Bett und Unterhaltung," erklärt Jürgen Bartels, neuer CEO bei Le Méridien. Herzstück der Investitionen ist das von der englischen Firme Real Studios für Le Méridien entwickelte Hotelzimmer "Art & Tech". So werden die zukünftigen Le Méridien Hotels mit elektronisch gesteuerten orthopädischen Betten, einem TV-Entertainmentsystem mit Plasma-Flachbildschirmen, Video, Musik sowie Internetanschlüssen ausgestattet. In die Bäder sollen frei stehende Wannen und Duschtürme eingebaut werden. Zunächst rüstet die Hotelgruppe 5.000 Hotelzimmer á la Art & Tech um. Das Royal Méridien Hamburg, das im Frühjahr 2003 eröffnet wird, soll der erste komplette Neubau dieser Art sein.

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