Köln

lecker unterwegs mit ‘snack in the city’

In Großbritannien gibt es sie an jeder Ecke, in Deutschland sind sie noch rar gesät: Grab-and-go Sandwich-Stores. Mit ‘snack in the city’ hat Bjoern Pölking jetzt ein entsprechendes Konzept für den deutschen Markt entwickelt, das kürzlich in der Kölner Innenstadt an den Start ging – als Shop-in-Shop im Karstadt-Erdgeschoss (c.a. 76 qm Gastraum). Kernprodukte sind Sanwiches, Baguettes, Wraps und Salat. „Alles superfrisch und handgemacht“, so der Geschäftsführer. Dass dem so ist, davon können sich Gäste und Passanten bereits im Vorbeigehen überzeugen: Die Küche, wo Schinken frisch aufgeschnitten, Brot aufgebacken und belegt oder Desserts handgefertigt werden, ist von der Fußgängerzone aus einsehbar. Hier entstehen handliche Sattmacher wie der Bestseller ’Foccaccia Italian Truthan Pastrami’ mit einem Aufstrich aus frischen Tomaten, gegrilltem Gemüse, hauchzartem Truthan Pastrami, Ruccola und Provolone (3,99 €). Hochwertig und authentisch lautet die Vorgabe in punkto Zutaten. Eine verlockende Alternative zu belegten Standardbrötchen beim Bäcker um die Ecke. Man muss nur zugreifen: Die fertig zubereiteten Produkte finden sich – hübsch verpackt – in drei offenen Kühlregalen. Ob Fleisch, Fisch oder vegetarisch – die Kategorie des anvisierten Leckerbissens ist leicht am Farbcode erkennbar (z.B. Rot = Fleisch). Auch Getränke, Desserts, Muffins & Co stehen für den Kunden griffbereit. Einfach Menü zusammenssammeln und ab zur Kasse damit. Für den ergänzenden Koffein-Kick sorgt eine separate SB-Kaffeestation (zwei Vollautomaten) mit Münz- oder Scheinannahme, die auf Knopfdruck Kaffeespezialitäten aus der frisch gemahlenen Bohne in den Pappbecher füllt. Apropos: alle Verpackungen sind zu 100% kompostierbar. Verantwortungsbewusstes Food-to-go! Allerdings: Die Kunden – von Studenten und Karstadt-Aushilfen über Banker, Familien hin zu Senioren – fühlen sich im hochwertigen Ambiente mit Vollholzboden und Tischen aus gekälkter Eiche (Design: Björn Pölking und Andreas Müller, Soda) so wohl, dass der Anteil der In-House Gäste bei Snack in the city beständig wächst (aktuell 60 %). 26 Plätze stehen aktuell zur Verfügung. Sobald das Wetter es zulässt, sollen weitere auf der Terrasse hinzukommen. Ein Verpackungsbranding in den CI-Farben Pantone Lila und Grün sowie die Entwicklung einer eigenen Merchandising-Range stehen außerdem auf der To-do-List von Pölking, der zuletzt als Category Manager Systemgastronomie, Tank & Rast, tätig war. Aber auch die Expansion hat der Konzeptgründer im Auge. Voraussetzung: „Wir wollen die Stores selbst betreiben.“ www.snackinthecity.de Redaktion food-service snack in the city, Sandwich Konzept, Take-Away, Köln


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