Kölner Schildergasse

meistbesuchte Einkaufsmeile

Die Kölner Schildergasse ist wie im Vorjahr Deutschlands meistbesuchte Einkaufsmeile. In Spitzenzeiten zieht die Lage stündlich fast 15.000 Besucher an. Die Neuhauser Straße in München und die Frankfurter Zeil komplettieren das Spitzentrio. Dies ist das Ergebnis der Passantenfrequenzzählung 2011 von Jones Lang LaSalle.
Die jährlich durchgeführte Erhebung ist mit insgesamt 740.000 gezählten Passanten die umfangreichste ihrer Art und beruht auf der zeitgleichen Ermittlung der Passantenströme in den 170 Top-Einkaufsstraßen Deutschlands.

Die 1a-Lagen zeigen sich in guter Verfassung und viele nationale und internationale Handelsunternehmen befassen sich derzeit intensiv mit ihrer Standortexpansion. Die Passantenfrequenzen sind dabei ein wichtiger Indikator für die Umsatzchancen. Sie ergänzen die Aussagekraft gängiger Kriterien wie der Zentralitäts-, Umsatz- oder Kaufkraftkennziffer und tragen zum schlüssigen Gesamtbild einer Einkaufsmeile bei.

Das Städteranking weist die Kölner Schildergasse mit stündlich bis zu 14.265 Passanten als meistbesuchte Einkaufsmeile Deutschlands aus. Die Toplage bewegt sich damit nur knapp unter ihrem 10-jährigen Mittelwert. Die Neuhauser Straße in München (13.515) belegt Rang 2 des Rankings. Mit bis zu 13.035 Passanten pro Stunde erzielt die Frankfurter Zeil nach Platz 5 im Vorjahr wieder ihren angestammten Platz unter den Top 3. Die Kaufingerstraße (12.975) verschafft München eine doppelte Präsenz unter den fünf bestplatzierten Einkaufsmeilen. Ein konstantes Bild zeigt die Stuttgarter Königstraße (12.185), die wie in den Vorjahren einen sicheren Platz in den Top 10 einnimmt. Wie München kann auch Hamburg gleich zwei Einkaufsstraßen in den Top 10 vorweisen.

Fast gleichauf liegen die Mönckebergstraße (11.730) und die Spitalerstraße (11.190) auf den Rängen 6 und 7. Auch die Wiesbadener Kirchgasse hat sich seit 2008 fest in den Top 10 etabliert und erzielt in diesem Jahr eine neue Bestmarke (11.100). Der Dortmunder Westenhellweg (9.905) folgt auf Rang 9 und war seit Anbeginn der Zählungen mit nur einer Ausnahme im Jahr 2009 durchgängig in den Top 10 vertreten. Die Top 10 komplettiert die Kölner Hohe Straße (9.795) und verschafft auch der Domstadt eine Doppelpräsenz in der Spitzengruppe.

Wie 2010 ist die Kirchgasse in Wiesbaden die bestfrequentierte Einkaufsmeilen in der Kategorie 250.000 bis 500.000 Einwohner. Es folgen die Mannheimer Planken, die bundesweit Rang 11 erreichen. Fast gleichauf liegt die Ludgeristraße in Münster. Die Bahnhofstraße in Bielefeld und die Aachener Adalbertstraße vervollständigen die Top 5 in dieser Kategorie. Alle genannten Städte sind auch im bundesweiten Ranking unter den Top 30.

Bei den mittelgroßen Städten mit 100.000 bis 250.000 Einwohnern ist die Trierer Simeonstraße wie im Vorjahr das Maß der Dinge. Auf den Rängen 2 und 3 haben die Hirschstraße in Ulm und die Kaiser-Joseph-Straße in Freiburg die Plätze getauscht. Die Große Straße in Osnabrück und die Schönbornstraße in Würzburg komplettieren die Top 5 dieser Gruppe.

In der Kategorie unter 100.000 Einwohnern haben wie 2010 die 1a-Lage Holm in Flensburg und der Seltersweg in Gießen die höchste Anziehungskraft. Nur der Holm schafft im bundesweiten Ranking einen Platz unter den Top 50. Die Dürener Wirtelstraße, die Fackelstraße in Kaiserslautern und die Kanzleistraße in Konstanz machen in dieser Kategorie die Top 5 komplett.

Die Düsseldorfer Königsallee (5.800) ist einmal mehr klarer Spitzenreiter unter den international renommierten deutschen Luxusmeilen. Keine andere Lage dieser Ausrichtung schafft den Sprung in die bundesweiten Top 50. Mit großem Abstand folgt die Stuttgarter Stiftstraße (2.660). Die Frankfurter Goethestraße (2.040), die Münchner Maximilianstraße (1.865) und der Hamburger Neue Wall erreichen stündlich maximal 2.000 Passanten.

Die Sonderstellung als stärkster Einzelhandelsstandort Deutschlands belegt München auch mit der Anzahl an Hochfrequenzlagen. Keine andere Metropole bietet gleich vier 1a-Lagen mit über 5.000 Passanten pro Stunde (Neuhauser Straße, Kaufingerstraße, Tal, Weinstraße). Drei Topmeilen dieser Anziehungskraft gibt es in Berlin (Kurfürstendamm, Alexanderplatz, Tauentzienstraße), Düsseldorf (Schadowstraße, Flinger Straße, Königsallee) und Hannover (Georgstraße, Bahnhofstraße, Große Packhofstraße).

10-Jahres-Vergleich: Auf- und Absteiger Mehr als verdoppelt haben sich die Frequenzen in der Hamburger Bergstraße (3.765) und der Calwer Straße in Stuttgart (2.420). Deutliche Zuwächse sind in der Duisburger Königstraße (6.630) und dem Frankfurter Steinweg (4.000) zu beobachten. Ein Plus um mehr als ein Drittel zeigen die Hauptstraße in Bergisch Gladbach (4.890), die Berliner Friedrichstraße (4.510), die Frankfurter Biebergasse (4.695), die Wiesbadener Kirchgasse und die Chemnitzer 1a-Lage Am Rathaus (4.350).

Umgekehrt haben die Neustraße in Bocholt (750), die Schloßstraße in Mülheim (1.100), die Schwabacher Straße in Fürth (985) und der Marienplatz in Schwerin (1.190) im 10-Jahres-Vergleich an Anziehungskraft verloren. Die aktuellen Frequenzen liegen dort um mehr als die Hälfte unter dem langjährigen Durchschnitt.

www.joneslanglasalle.de



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