Hamburg

nat. Fine Bio Food gibt auf

Die grüne Fast Casual-Formel, Ende 2007, in der Hansestadt gestartet, ist am Ende. Unternehmer Jan Rosenkranz hat die Türen geschlossen – schon seit einigen Monaten war der Standort auf dem Markt. Ziel war es, einer breiten urbanen Zielgruppe im Rahmen eines filialisierten Systems hochwertige Bio-Küche frisch und schnell zur Verfügung zu stellen. Bis zu 50 Stores wollte der Existenzgründer in fünf Jahren mit Hilfe von Franchising eröffnen. Er sah große Chancen, sie ließen sich leider nicht realisieren. Vor der Hamburger Presse: „Ich versuche, die Insolvenz zu vermeiden. Am Ende hat es nicht funktioniert. Es fehlte an neuen Flächen, an Personal und schließlich in der Krise an Geld. Existenzgründung bedeutet eben auch, dass es schiefgehen kann.“ Unter dem Slogan ‚Natur kommt in die City’ interpretierte das (Bioland-zertifizierte) Restaurant das Öko-Thema stylish reduziert. Auf 300 qm am Heuberg (Ecke Hohe Bleichen) dominierten leuchtendes Grasgrün, klares Weiß und helles Holz, Offenheit und Leichtigkeit: 120 Sitzplätze verteilten sich auf 5 Zonen, analog zu den unterschiedlichen Zeitbudgets der Gäste: Entrée, To-Go-Schalter, Restaurant, Lounge/Bar, Imbiss. Die Karte im Baukastensystem offerierte neben vegetarischen, teilweise sogar veganen Gerichten (Salate 3-9 €, Suppen 3,20-7,90 €, Dips & Brot je 1 €) auch reichlich Fleisch wie Burger (5,50/6,90 €) und Gegrilltes (3-12,50 €). Fleisch- und Fischgerichte – darunter ganzjährig angeboten z.B. Entrecôte vom Holsteiner Rind oder Kabeljaufilet, auf der Haut gebraten – konnten so nach Belieben mit Salaten, Rosmarinkartoffeln oder gebratenem Gemüse kombiniert werden. Für Tempo in der Fullservice-Formel sorgte ein ‚Service-Knopf’ auf den Tischen, der die Bedienung per Funk zum Gast rief. www.natbio.de Redaktion food-service nat. Fine Bio Food, Jan Rosenkranz, ‚Natur kommt in die City’, Fullservice


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