Vapiano

neue Gesellschafterstruktur

Die Vapiano SE, Bonn, hat seit 25.3.2011 eine geänderte Eigentümerstruktur. Alle Anteile befinden sich nunmehr im Besitz der VAP Leipzig GmbH & Co. KG, vertreten durch Gregor Gerlach, und der Exchange Bio GmbH, vertreten durch das Ehepaar Hans Joachim und Gisa Sander.

Die langjährigen Gesellschafter Kent Hahne, Klaus Rader und Friedemann Findeis haben ihre Anteile an die Genannten veräußert. Also keine neuen Eigentümer, vielmehr weniger, aber gewichtigere.

Gregor Gerlach war einer der sechs Vapiano-Gründungsgesellschafter Anfang der Nuller-Dekade, er ist jetzt der Mehrheitsaktionär. Das Ehepaar Sander befindet sich bereits seit einer Kapitalerhöhung im Frühjahr 2009 als Investor mit im Boot.

Rader und Findeis konzentrieren sich künftig vorrangig auf die Expansion ihres L'Osteria-Konzepts, Hahne auf sein Apeiron-Unternehmen. Sie bleiben an diversen Standorten Vapiano-Franchise-Nehmer.

Gerlach ist auch bei Bagel Brothers/Bagel Bakery Mehrheitsgesellschafter, seine Familie besitzt die Seaside Hotel-Gesellschaft.

Zur Nachricht gehört auch folgendes: keine neue Strategie, kein neues Management. Mirko Silz, Vorstand Vapiano SE: "Der überragende Erfolg von Vapiano mit 2010 erstmals über 100 Mio. € Nettoumsatz im deutschen Markt und weltweit in 22 Ländern insgesamt über 170 Mio. € Erlösen wird fortgeschrieben.

Das Restaurant-Netz in Deutschland, aktuell 41 Betriebe, soll in den nächsten Jahren stark verdichtet werden. Gleichzeitig liegt der mittelfristige Fokus auf internationalem Wachstum." Man plant, die Expansionsgeschwindigkeit zu verdoppeln und rechnet bis 2014 mit insgesamt 185 Restaurants in Europa. Wohlgemerkt, dann wird die Fast Casual-Benchmark-Formel gerade mal ihren 12. Geburtstag feiern.

Die Top-Position der Marke im Markt zeigt sich auch bei Social Media: Vapiano Deutschland hat bereits über 200.000 Facebook-Fans. Gastronomisch kann hierzulande aktuell nur Starbucks mehr bieten.

Gregor Gerlach: „Schon relativ lange haben sich veränderte Gesellschafterstrukturen angedeutet, plötzlich dann kam viel Bewegung in die Sache. Vapiano ist eine Wachstumsstory – die wichtigste Botschaft. Wir haben für die nächsten Jahre tolle Themen, unter anderem eine zweite Design-Generation sowie Expansion auch in Freestander-Lagen. Ein kleinerer Gesellschafterkreis dürfte helfen, dies schneller voranzutreiben."

In den kommenden Monaten eröffnen Vapiano-Restaurants in Freiburg/Breisgau, Mainz, Malmö, Marseille und Warschau. Europa-weit arbeiten rund 4.400 Mitarbeiter in 70 Restaurants, das Frische-Konzept ist gefragt wie nie zuvor.

Im Bild: v.l. Gregor Gerlach und Hans Joachim Sander

www.vapiano.de


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