München

von Krisen-Wiesn keine Spur

Der Aufbau zum größten Volksfest hat begonnen, am 19. September geht es los. Tourismusamt und Wirte erwarten, dass das Geschäft in den Zelten brummen wird wie eh und je. Wirte-Sprecher Toni Roiderer: „Die Wiesn kann man sich immer leisten. Bis jetzt haben wir von einem Rückgang der Platzbestellung überhaupt nichts gemerkt.“ Und wenn dann eine Firma ihre Box stornieren sollte, „dann stehen immer noch 20 andere auf der Warteliste“. Ja, jeder reservierte Platz (über 60 % der Kapazitäten) könnte mehrfach verkauft werden. Die Oktoberfestbesucher sparen nicht an Hendl und Bier, wenn’s mit dem Geld eng wird, sondern verkneifen sich lieber die Fahrt mit dem einen oder anderen Fahrgeschäft. Die Chefin vom Tourismusamt, Gabriele Weishäupl: „Darunter leiden unsere Schausteller.“ Aufgebaut werden seit gestern insgesamt 14 Festzelte, Ende August dann folgt der Aufbau der Fahrgeschäfte. So sind bereits rund 150 Arbeiter auf der Fläche tätig. In den letzten drei Wochen vor Festbeginn steigt diese Zahl auf rund 800 an. Verköstigt werden sie in drei Wiesn-Kantinen, die im übrigen auch bei vielen Münchnern sehr beliebt sind. Im letzten Jahr kamen rund sechs Mio. Besucher aufs größte Volksfest der Welt. Sie tranken 6,6 Mio. Maß Bier. Der Bierpreis beträgt 2009 zwischen 8,30 und 8,60 € (Vorjahr max. 8.30 €). www.oktoberfest.de Redaktion food-service/GW Oktoberfest, München, Wiesn, Volksfest, Toni Roiderer, Hendl, Gabriele Weishäupl, Schausteller


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