Chiquita FruitBars

weiter auf Expansionskurs

In Deutschland sind derzeit 7 Einheiten am Netz (Berlin, Düsseldorf, 2 x Hamburg, Heidelberg, München und Stuttgart). Weitere Outlets entstehen derzeit in Brüssel und Antwerpen (2). Bis zum Jahresende möchte man europaweit 25 Units am Netz haben. Die großen Erfolge der Marke Chiquita im Handelssegment werden seit 2005 gastronomisch genutzt. Damals eröffnete die erste FruitBar am Hamburger Rathausmarkt. In den folgenden Jahren kamen sechs Standorte in ganz Deutschland hinzu. Parallel dazu baut das Team um Hans Liekens (out-of-Home Business Development Director) und Richard Lanczmann (Managing Director of Chiquita Fruitbar) den belgischen Markt auf – drei Outlets in Brüssel und Antwerpen befinden sich aktuell in der Konstruktionsphase. „Auch der holländische Markt ist für uns sehr interessant“, erklärt Lanczmann, „ebenso wie Italien als ’warmer’ Markt.“ Die erste Franchiseunit eröffnet in den kommenden Wochen in Winterthur (Schweiz). Inzwischen sucht man auch in Deutschland aktiv nach geeigneten Partnern für Franchiselizenzen. Chiquita setzt auf zwei Formate – je nach Standort und Kundenbedürfnis: Classic (15-30 qm) für Citylagen Kiosk (6-15 qm) für Shopping-Center, Verkehrsstandorte etc. Darüber hinaus sind Mini Bars (2 qm) als Satelliten-Lösung für Standorte vorgesehen, die einen zweiten Store in der Nähe vertragen. Das Produktrepertoire umfasst alles, was frisch und fruchtig ist. Etwa zehn ’Pure Fruit-Säfte’, die es in drei Größen gibt, bilden das Herzstück des Repertoires. Dazu frisch gepresste Säfte aus einer bis vier Zutaten plus diverse Power Juices mit Zusätzen wie Blütenpollen, Spirulina und Co., convenient geschnittene, frische Fruchtmischungen, Joghurt-/Milchshakes, (Eis-)Smoothies, Granola- & Müsli-Kompositionen, Joghurt-Mischungen und pikante Salaten. An einigen Standorten gibt es auch Sandwiches. „Die Nachfrage entwickelt sich derzeit deutlich in Richtung Salat“, so Lanczmann. „In City-Lagen werden wir deshalb in Zukunft auch Formate anbieten, die sich an den Tossed Salad-Konzepten in den USA und in London orientieren.“ Generell zeichne sich zurzeit eine Tendenz zu günstigeren Produkten einerseits und hochpreisigeren XXL-Portionen andererseits ab. Top-Standorte, wie der im Münchener Hauptbahnhof erlösen bis zu 450.000 Euro im Jahr. „Unser Geschäft ist natürlich saisonal geprägt, aber längst nicht so sehr, wie man das bei unserem Produktportfolio erwarten würde“, sagt Lanczmann. Dem Frische- und Frucht-Appeal von Chiquita werde man deshalb auf jeden Fall treu bleiben. Das gastronomische Engagement soll darüber hinaus zum einen die Marke weiter stärken und junge, gesundheitsbewusste Kunden auf Chiquita aufmerksam machen.63 % der FruitBar-Kunden sind weiblich, 66 % jünger als 34. Der Stammkundenanteil beträgt 56 %. Außerdem erhofft man sich die Möglichkeit zu Retail-Spin-Offs – Befragungen ergaben, dass 41 % der FruitBar-Kunden anschließend auch im Supermarkt Chiquita-Bananen kaufen wollen - und nutzt die Bars als Testlabors für neue Produkte und Rezepturen. www.chiquita.com Redaktion food-service Chiquita, Bananen, FruitBars, Früchte, Säfte, Obst


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