Bio kann jeder

zweites bundesweites Netzwerk-Treffen

Seit fünf Jahren informiert die Kampagne „Bio kann jeder“ im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau über den Einsatz von Bio-Lebensmitteln in Schulen und Kindertagestätten. Nun haben sich die Projektmitglieder zum Erfahrungsaustausch in Hannover getroffen. Fazit: Auch nach fünf Jahren ist der Informationsbedarf ungebrochen. Rechnet der Mehrwert von Bio-Produkten auch den Mehrpreis? Diese Frage sei in allen Workshops für Akteure der Verpflegung in Schulen und Kindertageseinrichtungen heiß diskutiert worden. Ein wachsendes Interesse an ökologischen Produkten sei bei den Verantwortlichen nicht automatisch mit der Bereitschaft mehr zu zahlen verbunden, stellten die Experten in Hannover einstimmig fest. Des Weiteren waren sich die Teilnehmer des Netzwerktreffens einig, in Zukunft neben der Mittagsverpflegung auch Konzepte für regional-ökologische Pausen- und Zwischenverpflegung anzubieten sowie mehr Kochpraxis in die Informationsveranstaltungen zu integrieren. Die Kampagne „Bio kann jeder“ bietet Workshops für alle Verantwortlichen der Verpflegung in Schulen und Kindertageseinrichtungen an. Neben Einsteigerkursen, in denen vor allem theoretische Kenntnisse vermittelt werden, sind auch praxisorientierte Folgekurse im Programm, in denen Biohöfe und Schulen mit gesunder Bio-Kost besucht werden. Die Schwerpunkte der Workshops liegen beim Kostenmanagement, der technischen Umsetzung und der Akzeptanz des Verpflegungsangebotes. Dauerthemen seien dabei unverändert die Preisgestaltung, die Wahl des Caterers und bei Eigenproduktion - die Beschaffung der Produkte. www.biokannjeder.de www.oekolandbau.de Redaktion gv-praxis Bio, Schule, Education, Bio kann Jeder, Bundesprogramm Ökologischer Landbau


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