Hamburg

1 Jahr Rindermarkthalle

Rund ein Jahr nach der Eröffnung der Rindermarkthalle St. Pauli ziehen Mieter und Betreiber eine positive Zwischenbilanz. Konzeptionell und betriebswirtschaftlich ist man auf einem guten Weg. Mit rund 50.000 Kunden pro Woche und 15.000 Kunden am Samstag, konnte sich die Besucherfrequenz der 10.000 qm großen Mall kontinuierlich steigern. Auch die Integration in den multikulturellen Stadtteil St. Pauli ist geglückt.


Mitte September 2014 fiel der Startschuss für die Rindermarkthalle St. Pauli. Basierend auf den drei Säulen Frischeeinkauf in mediterranem Flair, Nahversorgung durch LEH-Filialisten und der Förderung von Sozial- und Kulturinitiativen, ist es gelungen, die Handelsimmobilie in das multikulturelle Gefüge der umliegenden Wohnquartierte zu integrieren. Kritische Stimmen von Stadtteilinitiativen während der Bauzeit sind verstummt. 25 Mio. € investierte der Generalmieter Edeka sowie die stadteigene Sprinkenhof AG als Immobilienbesitzerin in das denkmalgeschützte Objekt.

 

Neben dem größten Edeka-Center der Hansestadt  mit 4.700 qm sind Aldi und die Drogeriemarktkette Budnikowsky Ankermieter. Die Edeka Betreiber Holst und Meyer treffen besonders mit ihrem umfangreichen veganen und vegetarischen Sortiment den Nerv einer anspruchsvollen Kundschaft im Einzugsgebiet. Auch der Durschnittsbon liegt nach eigenen Angaben über den Erwartungen.

 

Herzstück des Ganzen ist der 3.500 qm große Marktbereich mit fest installierten Ständen von regionalen Foodanbietern, Snackgastronomen und engagierten Food-Handwerkern. Im ersten Stock wurden 800 qm für Stadtteilprojekte und soziale Einrichtungen zur Verfügung gestellt, um die Handelsimmobilie im sozialen Gefüge des Viertels zu verankern.

 

Man habe schon viel erreicht im ersten Jahr, auch wenn nicht alle Konzepte aus der ersten Stunde aufgegangen seien, erklärt Peter Maßmann, der mit seiner Firma Maßmann & Co. Handelsimmobilien GmbH für die Projektentwicklung und Vermietung zuständig ist. „Die Rindermarkthalle ist völlig neue Wege gegangen und hat Pionier-Charakter. Da ist es normal, dass es im Laufe der ersten Monate zu Veränderungen kommen kann.“ So konnten sich u.a. ein Maki-Konzept und ein Nuss-Händler nicht halten. „Wir nehmen derzeit ein paar Umstrukturierungen und Nachvermietungen vor und werden dank der positiven Kundenresonanz für zeitnahen Ersatz sorgen können“, so Maßmann weiter.

 

www.rindermarkthalle-stpauli.de

 



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