1. Studie zum EDV-Einsatz in der GV-Branche – weniger als erwartet

Eine Befragung der Fachhochschule Münster – Fachbereich Oecotrophologie – nahm erstmals den EDV-Einsatz in 792 Klinik- und Heimküchen unter die Lupe. Ergebnis der Erhebung, die in der aktuellen Märzausgabe der gv-praxis vorgestellt wird: Bisher nutzen nur etwa 60 Prozent der erfassten Betriebe in den Küchen zumindest teilweise EDV. Erschreckend: Noch immer setzt die Hälfte der Senioreneinrichtungen in ihren Küchen bisher keine EDV ein.

Bisher nutzen etwa 60 Prozent der erfassten Betriebe in den Küchen zumindest teilweise EDV, 40 Prozent tun es nicht. Dabei ist der Anteil der Nutzer unter den Krankenhäuser erwartungsgemäß deutlich höher als in den Senioreneinrichtungen.

Software-Einsatz. Bevorzugt findet der Software-Einsatz in den Bereichen Menüplanung, Bestellwesen, Personaleinsatz, Kosten- und Leistungsrechnung sowie Lagerhaltung statt. Im Krankenhaus kommt der Menüwunsch-Erfassung große Bedeutung zu; in der Senioreneinrichtung dagegen kommt den genannten Aspekten eine eher untergeordnete Rolle zu.

Die Erfassung der Essenswünsche erfolgt in der Mehrheit der Fälle durch das Pflegepersonal und nur in wenigen Fällen durch Menüassistentinnen, Service- oder Küchenkräfte. Bezüglich der EDV-Wünsche und Pläne ergibt sich für die erfassten Betriebe kein einheitliches Bild. Ein Großteil der Betriebe, die bisher keine EDV nutzen, ist der Meinung, dass es auch sehr gut ohne geht.

Studie anfordern. Eine Zusammenstellung der bisher vorhandenen Ergebnisse kann gegen ein Entgelt von 15,00 #E versandt werden. Ansprechpartnerin ist Prof. Dr. Hertje Funke, FH Münster: FB Oecotrophologie, Corrensstr. 25, D-48149 Münster, E-mail: Email

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