100 Jahre Klüh - Feier mit 500 Kunden und Gästen

Das international tätige Dienstleistungsunternehmen Klüh Service Management feierte am 24. Oktober mit einer glanzvollen Gala mit Kunden und Gästen im Düsseldorfer Ständehaus das 100-jährige Bestehen. Die Klüh Stiftung schüttet aus diesem Anlass einen Betrag in Höhe von 100.000 Euro aus.

Die Laudatio zur Preisverleihung hielt Eva Luise Köhler, Ehefrau des Bundespräsidenten a.D., als Schirmherrin der ACHSE (Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen), deren Projekte die Klüh Stiftung in den letzten Jahren begleitet hat. Sie unterstrich die Bedeutung der Stiftungen für die medizinische Forschung und würdigte insbesondere die Rolle der Stiftung.
Josef Klüh, Alleingesellschafter des Multidienstleisters, hatte die „KLÜH-Stiftung zur Förderung der Innovation in Wissenschaft und Forschung“ anlässlich des 75. Unternehmensjubiläums gegründet. Die Stiftung hat bislang 578.000 Euro ausgeschüttet.
Klüh Service Management wurde vor 100 Jahren vom Großvater des jetzigen Inhabers gegründet. Josef Klüh (69) übernahm den Betrieb nach dem Krieg als Reinigungsunter
nehmen mit zwei Mitarbeitern und baute es zu einem in zehn Ländern tätigen Multidienstleister aus. Das in Düsseldorf beheimatete Unternehmen setzte 2010 mit mehr als 41.000 Mitarbeitern 633,31 Mio. Euro um und ist heute neben Europa in Wachstums
märkten in Asien und dem arabischen Raum mit eigenen Landesgesellschaften vertreten. Zum 1. September übernahm Andreas Heinze (50) als CEO die Führung bei Klüh.
Der Unternehmer feierte das Jubiläum im Ständehaus, dem ehemaligen NRW-Landtag, in dem heute das Museum K21 moderne Kunst präsentiert. Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers („Ich habe einen Riesenrespekt vor Ihrer Lebensleistung“) moderierte, die Laudatio hielt Klaus-Peter Müller, Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank.
Höhepunkt der Jubiläumsfeier, zu der auch Klüh-Geschäftsführer aus aller Welt anreisten, waren ein zehnminütiges Feuerwerk und eine Party unter der glasverkleideten Museumskuppel.

Der Förderpreis 2011 ging an Professor Dr. Hans-Jakob Steiger und PD Dr. med. Daniel Hänggi von der Neurochirurgischen Klinik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ihr Forschungsprojekt: „Schutz vor Sekundärschädigung des Zentralnervensystems nach Traumen oder Blutungen – Möglichkeiten der topischen medikamentösen Behandlung mit Nanopartikeln“.




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