18. Egon-Steigenberger-Preis an Nachwuchskräfte verliehen

Anne Rupp, Veranstaltungsassistentin im Steigenberger Hotel Berlin, ist die Gewinnerin des diesjährigen Egon-Steigenberger-Preises, der am 12. September im Steigenberger Frankfurter Hof zum 18. Mal verliehen wurde. Der zweite Preis ging an Nicole Weber-Wiemers, Reservierungsleiterin im InterCityHotel Gelsenkirchen. Den dritten Platz belegte Tanja Cadruvi, 1. Hausdame im Steigenberger Belvedérè Davos/Schweiz. Mit dem Egon-Steigenberger-Preis honoriere die Hotelgruppe das Engagement und herausragende Fachwissen von Nachwuchskräften und ermögliche ihnen eine hochwertige Weiterbildung, so Karl Anton Schattmaier, Vorstandssprecher der Steigenberger Hotels AG. "In einer Zeit, in der Nachwuchsförderung, Wettbewerbe und die Investitionen in Mitarbeiter vielerorts keine Priorität haben, setzt Steigenberger mit diesem Förderpreis erneut ein positives Zeichen", betont Schattmaier. Die Nachwuchspreisträgerin Anne Rupp ist die jüngste Teilnehmern des diesjährigen Egon-Steigenberger-Preises. Sie absolvierte bereits ihre Ausbildung im Steigenberger Hotel Berlin und überzeugte im Vorfeld Hoteldirektor Hans-Joachim Kauschke, der sie für den Nachwuchswettbewerb nominierte. Sie erhält einen Förderpreis im Wert von 6.000 Euro, mit dem Steigenberger ihr eine Berufsförderung im In- und Ausland, Qualifikations- und Karrierehilfe ermöglicht. Die Zweitplatzierte Nicole Weber-Wiemers darf sich über berufsfördernde Mittel in Höhe von 3.000 Euro freuen. Die 29-Jährige startete ihre Laufbahn mit einer Ausbildung zur Hotelfachfrau im Avolon Hotel in Bochum. Im InterCityHotel Gelsenkirchen ist sie seit 2000 tätig, seit August 2002 als Reservierungsleiterin und stellvertretende Empfangsleiterin. Tanja Cadruvi erwartet als Drittplatzierte einen Förderpreis in Höhe von 2.000 Euro. Die gelernte Hotelfachassistentin ist seit Juni 2003 im Steigenberger Belvedérè beschäftigt. Zuvor arbeitete sie als Hausdame in Hotels in Laax/Schweiz und Flims/Schweiz. In diesem Jahr bewarben sich 19 Mitarbeiter um den Egon-Steigenberger-Preis. Für die Endrunde qualifizierten sich am 11. September zwölf Teilnehmer. Die Vor- und Endrunde wurde in Form eines Assessment Centers (AC) organisiert. Damit habe Steigenberger ein modernes und objektives Verfahren für die fachliche Beurteilung seiner Nachwuchskräfte entwickelt. Vor einer achtköpfigen Fachjury, bestehend aus Führungskräften der Steigenberger Hotels AG, Vertretern des Hauptaktionärs sowie des Gesamtbetriebsrates, hatten die Kandidaten zweieinhalb Tage die Möglichkeit, ihre fachlichen, persönlichen und charakterlichen Stärken zu präsentieren. Dabei sollten die Teilnehmer einzeln und im Team, in Rollenspielen, Präsentationen oder Diskussionen Führungspotential und Teamgeist zeigen sowie soziale und fachliche Qualifikationen unter Beweis stellen. Abgefragt wurden außerdem Kenntnisse über Hotelmärkte, Betriebswirtschaft oder neue Medien. Kriterien wie Belastbarkeit, Motivation sowie Arbeitsstil und unternehmerisches Denken oder Kommunikationsfähigkeiten flossen ebenfalls in die Bewertungen der Jury ein. Für den Egon-Steigenberger-Preis können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Steigenberger Hotels AG sowie ihrer Management- und Tochterbetriebe bis 29 Jahre mit einer abgeschlossenen Hotelfachausbildung oder einem gleichwertigen Abschluss und mindestens einjähriger Tätigkeit (in der Vergangenheit und in der Zukunft) bei der Gesellschaft vorgeschlagen werden. Die Hotelgesellschaft hat den Nachwuchsförderpreis 1986 ins Leben gerufen. Ziel der Auszeichnung ist es, den Nachwuchs auch nach dem Ausbildungsabschluss weiter zu fördern und das Engagement der Steigenberger Hotels AG für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter nach innen und außen zu dokumentieren. Seit der ersten Ausschreibung im Jahr 1986 erhielten 42 Mitarbeiter den Egon-Steigenberger-Preis.


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