CentrO Oberhausen

20 Jahre Erfolgsgeschichte

Vor 20 Jahren, im September 1996 eröffnete das CentrO in Oberhausen – der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Bis heute ist es mit knapp 120.000 qm Deutschlands größtes Einkaufszentrum. Aus gastronomischem Blickwinkel darf sich das CentrO der Pionierleistung rühmen, das Thema Food Court in der Bundesrepublik ganz früh etabliert zu haben. Viele Gastro-Profis bescheinigen dem legendären Food Court Coca-Cola-Oase nach wie vor eine Benchmark-Rolle. Doch: Ein Facelift ist angekündigt – 2017 soll es losgehen, plant das Management.

Etwa 23 Mio. Besucher zieht das Einkaufszentrum jährlich an, in einem Einzugsgebiet mit rund 12 Mio. Einwohnern in etwa einstündiger Entfernung. Über 250 Einzelhandelsgeschäfte stehen für enorme Angebotsvielfalt auf den beiden Etagen mit einer Brutto-Verkaufsfläche von insgesamt 119.000 qm. Das CentrO gilt als Magnet der sogenannten ‘Neuen Mitte‘ Oberhausens – flankiert von zahlreichen Restaurant- und Freizeitangeboten.

Vom neuen, groß dimensionierten Shopping Center versprach sich die Stadt Oberhausen neue Arbeitsplätze, mehr auswärtige Besucher und hohe Gewerbesteuereinnahmen. Das Centro war eine Antwort auf den Strukturwandel der Region, ausgelöst durch die Schließung von Stahlindustrie und Bergbau 1988 bzw. 1994.

Vorbild: Meadowhall, Sheffield

Als Vorbild für das Centro stand das Einkaufszentrum ‘Meadowhall‘ Pate – nahe Sheffield in Großbritannien. Geplant und realisiert hatte es der britische Projektentwickler Edwin D. Healey. Sheffield wies deutliche Parallelen zu Oberhausen auf. Eine strukturschwache Region mit hoher Arbeitslosigkeit. Das Konzept aus Großbritannien sollte auf Oberhausen übertragen werden – allerdings noch größer und hochwertiger.

4.500 neue Arbeitsplätze enstanden durch das Centro. In der ‘Neuen Mitte‘, dem Umfeld des Einkaufszentrums, zu dem auch der Gasometer zählt, kamen weitere über 5.000 neue Stellen hinzu. Die Eröffnung 1996 war ein Paukenschlag. 140.000 Besucher wollten das Centro sehen. Bei McDonald’s waren die Hamburger ausverkauft und das Einkaufszentrum musste mehrmals kurz geschlossen werden.

Mittlerweile gehört das Centro dem französischen Immobilien-Konzern Unibail-Rodamco. 2014 erwarb der Shopping-Center-Entwickler Unibail-Rodamco einen 50 %-Anteil für 535 Mio. €. Verkäufer war die Stadium Group, die das Oberhausener Einkaufs- und Freizeitzentrum bis 1996 entwickelt hat. Die übrigen 50 % am Centro hält das Canada Pension Investment Board.

So erfolgreich das Centro Oberhausen bis heute ist, inzwischen wird in der Handelsimmobilienbranche anders geplant: innerstädtisch, sparsamer in der Fläche und mit so viel Außenanbindung bzw. -gastronomie wie möglich. Die Implementierung von Food Courts wurde in der deutschen Center-Landschaft jedoch erst verspätet umgesetzt und besitzt aktuell immer noch Bench-Mark-Strahlkraft.

Neuer Food Court in Planung

Im CentrO darf man gespannt sein, wie der neue Food Court konzipiert sein wird. Definitiv will das trubelige Treiben der heutigen Coca-Cola-Oase in eine lifestylige Wohlfühlatmosphäre überführen. Neue Sitz- sowie Laptop-Arbeitsplätze, ein familienfreundlicherer Zuschnitt inklusive Kinderbetreuung und Spielplatz sollen wichtige Bausteine werden. Letztendlich dreht sich alles darum, die Aufenthaltsqualität noch weiter zu steigern und die Verweildauer der Besucher zu erhöhen. Das Center habe schon immer auf Erlebniseinkauf gesetzt, heißt es – dabei soll es bleiben.

www.centro.de





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