25hours Hotels

Neuer Name. Aus Levi's wird The Trip

Historische Skier statt Jeans - im 25hours Frankfurt setzen die Betreiber zukünftig auf Abenteuerromantik.
25hours Hotel Company
Historische Skier statt Jeans - im 25hours Frankfurt setzen die Betreiber zukünftig auf Abenteuerromantik.

Knapp zehn Jahre nach der Eröffnung erhält das 25hours Hotel im Frankfurter Bahnhofsviertel ein neues Gesicht. Größer, besser und weniger blau wird es werden – denn der ehemalige Designpartner Levi's hat sich aus dem Hotel zurückgezogen. Geblieben sind dagegen die Brüder Ardinast, die auch in Zukunft für die kulinarische Versorgung der Gäste verantwortlich sind.

Voraussichtlich bis zum 21. September 2018 bleiben die Türen des 25hours Hotels an der Niddastraße im Bahnhofsviertel geschlossen. In der Zwischenzeit werden die 76 Zimmer umfassend renoviert. Statt Jeanslook stehen nun Expeditionen und Geschichten aus fernen Ländern im Mittelpunkt des Designkonzepts. In jeder Etage gibt es eine andere Themenwelt. Individuellen Möbel, Lampen und Tapeten, Teppich-Intarsien und Textilien solllen an Afrika und Asien, Ozeanien und die Arktis, die Tropen und die Berge erinnern und das Fernweh wecken. Mit der Übernahme der Büros der ehemaligen Deutschland-Zentrale von Levi's vergrößert sich die Zimmerzahl zusätzlich auf 152.

Kunst im Innenhof

Der öffentliche Innenhof des Hotels dient zudem als Ausstellungsort für das globale Kunstprojekt INSIDE OUT. Angeregt vom französischen Streetart-Künstler JR, porträtierte der Dokumentarfotograf Rey Scue insgesamt 250 Nachbarn mit unterschiedlichen Schicksalen und dokumentiert mit dem Projekt SMILE THE WORLD die multikulturelle Vielfalt des Frankfurter Bahnhofsviertels.

Aus Chez IMA wird BAR SHUKA

Ein Teil dieser Vielfalt sind auch die beiden Brüder James und David Ardinast, die mit ihren verschiedenen Restaurants maßgeblich zum Aufstieg des Viertels beigetragen haben. Neben dem Deli Maxie Eisen, das Abends zur coolen Bar wird, und dem gehobeneren Stanley Diamond versorgen die beiden auch im 25hours Hotel by Levi's die Gäste im Chez IMA mit orientalischer Küche. Seit Ende Juni allerdings nur noch in Form eines Pop Up-Restaurants im Erdgeschoß des Gebäudes, denn die alten Räumlichkeiten werden gerade renoviert. Geboten wird hier noch bis zum 15. August eine Art Best of des Chez IMA, von Hummus bis zu Burgern. Auch die Wraps aus dem allerersten Laden, der Ima Multibar, erleben eine Renaissance.

Zur Neueröffnung im September wollen James und David Ardinast das Konzept des Chez IMA weiterentwickeln. Noch mehr auf Tel-Aviv-Cuisine zugespitzt und um neue gastronomische Höhepunkte erweitert. Unter dem Namen BAR SHUKA gibt es dann frische Salate, selbstgebackenes Brot aus dem Steinofen oder schwarze Oliven mit orientalischem Rindersugo. Auf der Getränkekarte steht Arak, ein Anisschnaps, der in den letzten Jahren in Israel zunehmend populärer geworden ist und sowohl pur als auch in Cocktails getrunken wird.

Japanische Inspiration

Ein besonderers Highlight ist neben dem Restaurant die SHUKA Bar. Hier können die Gäste in stilvollem japanischen Ambiente Drinks auf Sake-Basis genießen. Selbstverständlich ist das gastronomische Angebot auch nach der Wiedereröffnung nicht nur für die Hotelgäste sondern auch für alle Besucher des Bahnhofsviertels offen. Mit dem Umbau vergrößern sich die Kapazitäten von Restaurant und Bar. Im Restaurant wird es dann 80-90 Plätze im Innen- und rund 60 Plätze im Außenraum geben. Zusätzlich sollen an der Theke der Bar SHUKA weitere 25 Personen sitzen können. Zur Bar gehört außerdem noch ein Speakeasy-Raum, der noch einmal rund 20 Gästen Platz bietet.  



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