Bona‘me

3. Store eröffnet in Aachen

Das dritte Bona'me-Restaurant mit türkisch-kurdischer Küche eröffnet am 19. März in Aachen – im ehemaligem Roncalli Grand Cafe auf der Theaterstraße. Damit hat das 2009 gestartete Fast-Casual-Format – zu Deutsch: unser Haus – neben der Nummer 1 im Kölner Rheinauhafen und Nummer 2 am Köln-Deutzer Rheinufer (2013) nun einen ersten Standort außerhalb Kölns.
„Der Zuspruch der Gäste und der seit sechs Jahren anhaltende Erfolg unserer beiden Kölner Restaurants hat uns veranlasst, es nun auch außerhalb Kölns zu versuchen“, erklärt Geschäftsführerin und Inhaberin Yasemin Dogan, die 2009 gemeinsam mit ihren Brüdern Hüseyin und Ceyhun Dogan das Konzept gestartet und zwischenzeitlich noch Schwester Munise Dogan an Bord geholt hatte.

Auf zwei Ebenen mit ca. 1.100 qm Gastraumfläche laden im Aachener Betrieb etwa 350 Sitzplätze im denkmalgeschützten Gebäude (1888 von der Deutschen Reichsbank errichtet) fortan Fans kurdisch-türkischer Spezialitäten zum Verweilen und Genießen ein. Mit modernen und traditionellen Elementen entstand ein gestalterisch wiederum neues Bona’me (z.B. moderne Stahltreppe in die erste Etage, bunte Kacheln und moderne Elemente im Mix mit orientalischem Design), dessen Eyecatcher in der Showküche thront: ein Tandoori-Ofen für das Backen frischen Fladenbrotes. Übrigens bisher nur im neuen Betrieb installiert, bei Erfolg soll er in Nr. 1 und 2 nachgerüstet werden. Als weiteres Highlight gilt die 250 qm große Außenterrasse im Hof, die bei gutem Wetter zusätzliche 150 Sitzplätze im Freien bietet.

In Aufbau und Struktur erinnert die Formel an das Italo-Konzept Vapiano. Auch im neuen Store wurde das bewährte Chipkarten-System beibehalten, auf den die Speisen und Getränke gebucht werden, die der Gast an unterschiedlichen Stationen bestellt. Bezahlt wird beim Verlassen des Restaurants. Man versucht, die Wartezeit unter zehn Minuten zu halten. Der Gast wartet nicht am Counter, sondern nimmt mit einem Rufgerät am Tisch platz.

Die Speisekarte, die sich jenseits der (aus deutscher Sicht) klassischen Kernprodukte Döner und Lahmacun bewegt, will eine gesunde und frisch zubereitete türkische Spezialitätenküche bieten. Neben pikanten Pfannengerichten mit Gemüse und frischen Salaten sind zudem nach hauseigenen Rezepturen kreierte traditionelle Gerichte wie Beyti (Hackfleischbällchen gerollt in dünnem Fladenbrot verfeinert mit Joghurt und Peperoni-Minzöl) oder Manti (kleine gefüllte Teigtaschen) im Programm. Und, last but not least, die beliebte Pide, ein oval geformter Fladen mit unterschiedlichen Belägen. 4,90 € zahlt der Gast für das günstigste Gericht, 9,90 € für das teuerste.
Der Durchschnittsbon pro Gast liegt bei ca. 12 €. stärkste Tage sind Donnertage und Sonntage: etwa 600 Gäste pro tag kommen wochentags, rund 1.100 an Wochenenden. 2014 erzielte der Pilotstore (kleinster im Trio) am Rheinauhafen 2 Mio. € Umsatz und das Deutzer Restaurant (190 Innenplätze, 150 außen) im ersten kompletten Jahr 2,1 Mio. €.

Übrigens: Der kurdische Name Bona‘me wurde nicht nur wegen des Klanges gewählt. Die Gastgeber möchten ihren Gästen die Herzlichkeit, das Wohlwollen und die Aufmerksamkeit der Kulturen des Orients auch in einem deutschen Restaurant vermitteln. „Allerdings waren wir bereits beim ersten Restaurant überrascht, dass wir neben deutscher Business- und Familien-Klientel sehr viele türkische Gäste gewinnen konnten“, freut sich die studierte Politikwissenschaftlerin Dogan.

www.bona-me.de







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