Block House

40. deutsches Restaurant in Essen eröffnet

Wenige Monate vor dem 50-jährigen Jubiläum des Unternehmens hat in Essen das 40. Block House in Deutschland eröffnet. Es ist gleichzeitig das 50. Restaurant der Marke insgesamt, die mit Franchise-Betrieben auch in Spanien (6 x), Portugal (2 x), Österreich und der Schweiz (je 1 x) präsent ist. Und noch dazu der erste Block-Standort im Ruhrgebiet. "Wir freuen uns, nach Düsseldorf nun endlich auch in dieser Region des Westens Deutschlands präsent zu sein", erklärte Stephan von Bülow, Vorsitzender der Geschäftsführung der Block Gruppe.

Das neue, wie alle deutschen Outlets in Eigenregie geführte Restaurant auf einer ehemaligen Handelsfläche am zentral gelegenen Kennedyplatz verfügt über 130 Innenplätze und eine Terrasse mit 32 Plätzen. "Wir haben seit 2014 mit dem Vermieter verhandelt", verriet von Bülow, Ende 2016 war der Vertrag dann endlich unterschriftsreif. Nach dem Baubeginn im Frühjahr 2017 ging dann alles ganz schnell: Nach nur vier Monaten und einer Investition von 2,5 Mio. € öffnete das neue Block House im vertraut gemütlichen Ambiente seine Türen zum Soft Opening. Bei der offiziellen Eröffnung erteilte jetzt Weihbischof Wilhelm Zimmermann dem neuen Restaurant und allen Gästen den Segen. 

Zur Feier des Tages waren auch Gründer Eugen Block und seine Familie nach Essen gekommen, um die neuen Gäste zu begrüßen und auch ein wenig Rückschau zu halten. "Vor 50 Jahren hätte ich nie damit gerechnet, dass es einmal 50 Block House-Restaurants geben könnte", erinnerte sich der Senior. "An Wachstum habe ich anfangs nie gedacht. Alles, was zählte, war das Wohlergehen meiner Gäste und wie ich sie am nächsten Tag zufrieden stellen konnte. Doch schon im ersten Jahr ist mir klar geworden: Ich bin nicht geeignet, nur im Restaurant am Gast zu arbeiten. Das hätte mich auf die Dauer nicht ausgefüllt. Gleichzeitig lief der erste Laden immer besser, der Umsatz hatte sich verdoppelt, also dachte ich mir: Du machst noch ein zweites. Und so kam das Wachstum eigentlich von ganz alleine. Die Fleischerei und Block Menü entstanden ja mit dem Ziel, eine hohe Qualität gleichbleibend sicher zu stellen. So wurde ich in Deutschland einer der Väter der Systemgastronomie."

Wachstum mit Augenmaß

Andere seien zwar schneller gewachsen, "aber für uns war es in erster Linie wichtig, an jedem einzelnen Tag ein qualitativ hochwertiges Produkt zu servieren - einer der Grundgedanken der Systemgastronomie. Was der Bäcker mit seinen Brötchen schafft, das wollte ich mit Fleisch schaffen." Die Expansion mit Augenmaß sei - ebenso wie die gründliche Schulung jedes einzelnen Mitarbeiters - einer der Erfolgsparameter. 

Dass der Marke eine gute Zukunft bevorsteht, daran hat der 77-jährige Gründer keine Zweifel. "Kaum jemand baut so hochwertige Restaurants wie wir. Auch das viele Holz, das manch einer bemängelt, ist goldrichtig. Wir sind vielleicht ein bisschen altmodisch, aber unsere Philosophie, gute Gastgeber zu sein, schätzen die Menschen: Wir sind urgemütlich, ein Familienrestaurant, niemand kann das so gut umsetzen wie wir. Die Gäste bleiben uns über Generationen hinweg treu." Gleichzeitig gelte es, in puncto Speisenangebot immer am Puls der Zeit zu bleiben und auch die Chancen der Digitalisierung zumindest im Hintergrund zu nutzen. 

www.block-house.de

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