SV Schweiz

Ab Sommer Möhren aus nachhaltigen Anbau

Durchschnittlich 250 Tonnen Möhren essen die Gäste in den Schweizer SV Betriebsrestaurants und Mensen pro Jahr. Ab der neuen Ernte 2016 werden die Karotten zu 100 Prozent aus nachhaltigem Anbau, kurz IP-Suisse-Produktion, stammen – dank eines Projekts, das von SV Schweiz gemeinsam mit den Partnern WWF Schweiz, IP-SUISSE und Frigemo lanciert wurde.


Den Gästen wurde die Maßnahme Anfang Juni an einem sogenannten „Rüebli-Tag“ vorgestellt, der im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche in fast allen 300 von SV Schweiz geführten Restaurants stattfand. Das Thema Biodiversität könne nur wirkungsvoll angegangen werden, wenn alle involvierten Produzenten und Lieferanten in der gesamten Wertschöpfungskette an einem Strang ziehen, sagt Christian Keller-Hoehl, Supply Chain Operations Director von SV Schweiz.

 

Ökoflächen als Schutzraum für Bienen

IP-Suisse ist eine Vereinigung von 20.000 Bäuerinnen und Bauern, die auf ihren Familienbetrieben umweltschonend und tiergerecht Lebensmittel für den täglichen Bedarf produzieren. IP-Suisse-Produkte werden seit 1989 mit dem Marienkäfer-Markenzeichen gekennzeichnet – sind gentechfrei und werden weitgehend ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln hergestellt.

 

Die Labelbetriebe fördern mit gezielten Maßnahmen die Biodiversität. Beispielsweise wird der Schutzraum der Bienen gefördert, indem jeder Karottenproduzent artenreiche Blumenwiesen – sogenannte Bienenweiden anlegen muss. Darüber hinaus wird bei der IP-Suisse-Labelproduktion generell auf die Ausbringung von bienengefährdenden Stoffen verzichtet.

 

www.sv-group.ch

www.ipsuisse.ch

 


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