Accor baut Angebot im Economy Segment in Asien aus

Der französische Hotelkonzern Accor hat in der vergangenen Woche das erste Ibis Hotel in der Republik Korea eröffnet. Es ist das vierte Hotel, das die Gruppe gemeinsam mit ihrem Partner, der südkoreanischen Ambassador Gruppe, betreibt. Die drei bisherigen Hotels sind das Sofitel Ambassador, das Novotel Ambassador Gangnam und das Novotel Ambassador Doksan. Das neue Ibis Hotel liegt in Daechidong, im Business District von Seoul. Es verfügt über 317 Zimmer, zwei Tagungsräume, eine Bar und ein Restaurant sowie einem Fitness Center. Das Ibis Seoul richtet sich mit rund 60 Prozent günstigeren Zimmerpreisen als in den umliegenden Hotels vor allem an nationale und asiatische Geschäfts- und Freizeitreisende.
Des Weiteren wird Accor in China voraussichtlich Ende des Jahres das erste Ibis Hotel in Tianjin, der viertgrößten Stadt des Landes, eröffnen. Das 154-Zimmer-Hotel liegt in einem High Tech Business Park, der kürzlich 120 km südlich von Peking errichtet wurde. In dem Business Park, dem ein schnelles Wachstum vorausgesagt wird, sind bereits zahlreiche internationale Unternehmen vertreten. Accor ist die erste internationale Hotelgruppe, die in dieser Region ein Economy Hotel eröffnet.
Darüber hinaus plant Accor zwei weitere Ibis Hotels in China, in Chengdu, das voraussichtlich im dritten Quartal 2004 eröffnen wird, und in Qingdao (geplante Eröffnung 2005). Das Ibis Hotel North Point in Hong Kong wird zudem um 64 Zimmer erweitert und damit vom zweiten Halbjahr 2004 an über eine Gesamtkapazität von 247 Zimmern verfügen. Das Haus erzielte im vergangenen Quartal eine durchschnittliche Belegungsrate von 84 Prozent.
Die Accor Gruppe will mit den neuen Economy Hotels in Asien, wo sich die großen internationalen Hotelgruppen bisher vor allem auf die Luxuskategorie konzentriert haben, auf den neuen Trend des Geschäfts- und Freizeitreisemarktes im asiatischen Raum reagieren. So antworte das Unternehmen auf das Aufkommen einer einheimischen Gästeklientel in schnell wachsenden Ländern wie Südkorea, China und Indonesien, wo Accor bereits acht Ibis Hotels betreibt, auf das stetige Wachstum des innerasiatischen Reisemarktes und die Entscheidung von großen Unternehmen, ihre Mitarbeiter in günstigere Hotelkategorien einzubuchen.



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