Accor forciert Immobilienpolitik

Im Rahmen ihrer Immobilienpolitik hat der französische Accor-Konzern kürzlich drei Programme gestartet. Ziel ist es, die Ergebnisschwankungen zu mindern und die Gesamtkapitalrentabilität des Unternehmens zu optimieren.

So wurden im Luxussegment in den USA sechs Sofitel (2.000 Zimmer) zum Verkauf angeboten, wobei die Managementverträge und Minderheitsbeteiligungen bestehen bleiben. In der Mittelklasse wurde ein Programm implementiert, das den Betrieb mit variabler Pacht unterstützt. Der erste Abschnitt betraf 128 Hotels, der zweite bezieht sich auf rund 80 Hotels in Europa, von denen die meisten zu 100 Prozent der Gruppe gehören. In allen Segmenten wird das Portfolio weiterhin optimiert, entweder durch die Veräußerung nicht rentabler Häuser (hiervon waren 26 Hotels im 1. Halbjahr betroffen) oder den Betrieb von Hotels geringerer strategischer Bedeutung im Rahmen von Franchise-Verträgen. Bis Ende 2006 sollen noch 50 Hotels veräußert werden.
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