Accor punktet mit Economy Hotels

Der französische Konzern Accor, Europas Marktführer in der Hotellerie, konnte im Geschäftsjahr 2005 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 7,9 Prozent auf 7,62 Mrd. Euro. steigern. Zu diesem Ergebnis hat die Expansion des Unternehmens wesentlich beigetragen. So eröffnete Accor im vergangenen Jahr 182 Hotels (23.632 Zimmer). Dem stand die Schließung von 90 Hotels (11.626 Zimmer) gegenüber. Bei konstantem Portfolio und bereinigt um Wechselkurseinflüsse betrug der Umsatzzuwachs 4,7 Prozent. Am Ende des Jahres 2005 agierten 4.065 Hotels (475.433 Zimmer) unter dem Dach von Accor. "Bei den Neueröffnungen standen weniger kapitalintensive Betreiberformen im Vordergrund", heißt es in einer Pressemitteilung des Konzerns. So wurden bei 75 Prozent der neu eröffneten Hotels Management- oder Franchiseverträge abgeschlossen. Beim restlichen Viertel ging der Konzern Pachtverträge ein oder erwarb die Immobilie. Bei den Hotels der Mittel- und Luxusklasse konnte Accor im gesamten Jahr den Umsatz um 2,8 Prozent steigern. In diesem Segment legten die Hotels in den USA (+10,7 Prozent) besonders kräftig zu. Weniger zufrieden stellend verlief die Entwicklung der Mittel- und Luxushotels in Europa (bereinigter Umsatzanstieg 1,5 Prozent). Der deutsche Markt war von einer verbesserten Auslastung (61,9 Prozent) und stagnierenden Zimmerpreisen (Durchschnittsrate 72 Euro) geprägt. Immerhin konnte ein Umsatzplus von 1,3 Prozent erreicht werden.



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