VizEat

'AirBnB' des Essens will deutschen Markt erobern

Das französische Startup VizEat plant die Eröffnung eines Büros in Deutschland, um den hiesigen Markt effizienter zu bearbeiten. Die Plattform bietet Reisenden die Möglichkeit, in rund 110 Ländern der Welt bei Privatpersonen die lokalen Koch- und Essgewohnheiten kennen zu lernen.
VizEat, das sich selbst als 'Airbnb of food’ bezeichnet, hat gerade eine Finanzierungsrunde abgeschlossen und dabei 3,8 Mio. € eingesammelt. Das 2014 gegründete Unternehmen versteht sich als 'Meal Sharing Platform': Food-affine Bewohner der jeweiligen Städte können Events erstellen - zum Beispiel Frühstück, mehrgängige Dinner, Food-Touren oder Kochkurse - und diese über die Website anbieten. Die Nutzer haben die Möglichkeit, die besuchten Events zu bewerten.

Der Gastgeber legt dabei den Preis fest, auf den VizEat pauschal 1,5 % aufschlägt. Bei Unzufriedenheit oder sogar Schäden bietet VizEat eine Versicherung von bis zu 300.000 € an.  

Noch ist die Zahl der Anbieter in Deutschland überschaubar. Mit einer festen Präsenz und gezielteren Ansprache potenzieller Kunden soll sich das bald ändern. 

VizEat zählt mehr als 20.000 Gastgeber in 110 Ländern. Gründer Jean-Michel Petit: "Der Tisch, das gemeinsame Essen sind doch das älteste soziale Netzwerk, das es gibt." Für viele Reisende stelle ein Event mit VizEat den Höhepunkt ihres Urlaubs dar. 

http://de.vizeat.com



stats