To-go und Take-away

Aldi Süd stärkt Convenience

Aldi Süd plant laut einem Bericht der Lebensmittelzeitung (dfv Mediengruppe), sein Geschäft mit frischen Convenience-Produkten für den Sofort-Verzehr und Take-away auszubauen. Wie das Schwesterblatt von food-service erfahren hat, arbeitet das Unternehmen sogar an der Entwicklung eines neuen Kleinflächenformats für City-Lagen unter einer eigenen Marke.

Das neue Konzept soll zwischen 'Nahversorger und Convenience-Store' positioniert sein. Ein entsprechender Testmarkt soll Mitte 2018 eröffnen, heißt es. Aldi Süd wollte sich auf LZ-Nachfrage nicht näher dazu äußern. Man habe "schon immer auch Innenstadtlagen – mithin mit kleineren Verkaufsflächen – belegt" und verfolge diese Strategie weiterhin. Insofern gebe es nichts Neues, erklärte das Unternehmen. 

Dennoch weiß die LZ, dass die geplanten Läden, die vor allem in hochfrequentierten Innenstadtlagen entstehen sollen, auch ohne das klassische Aldi-Logo "klar als Aldi erkennbar" sein sollen. Spekuliert wird über eine Mischung aus 'Rewe To Go' und Nahkauf mit einem größeren Convenience-Sortiment als in den klassischen Mäkrten und einem Angebot an Basisartikeln.

Schon länger forciert Aldi Süd den Bereich Frische-Convenience, verkauft in neueren Märkten verzehrfertige Sandwiches und Wraps, Nudelsalate, Sushi, Smoothies, Frühstücksbecher und fertig geschnittene Salate sowie Obstschalen. Marktkennern zufolge wächst der Convenience-Bereich von Aldi Süd zweistellig. Die Rede ist von 25 Prozent Plus.

Snacking-Produkte und Frische-Convenience sind für den Lebensmittelhandel wichtige Wachstumsthemen, gleichzeitig dient ein starkes Frische-Angebot dazu, sich vom Online-Handel abzuheben. Auch der Rewe-Discounter Penny verbucht mit seinem Frische-Convenience-Konzept 'Penny To Go' Erfolge. Rewe selbst hat sein Convenience-Format bereits an über 200 Standorten, vor allem an Aral-Tankstellen, ausgerollt. 

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