Airport München

Allresto ist Haupt-Gastromieter im neuen Terminal

Erfolg für Allresto: Die Gastro-Tochter der Fughafen München GmbH (FMG) erhielt den Zuschlag für rd. ¾ der ausgeschriebenen Foodservice-Flächen im geplanten neuen Satellitenterminal (Eröffnung auf Anfang 2016 terminiert). Sprich, gut 1.600 qm auf den Ebenen 04 (Schengen) und 05 (Non-Schengen). Neben Allresto wird Autogrill mit zwei Konzepten auf Ebene 05 vertreten sein. Der gesamte Gastro-Bereich des künftigen Terminals ist airside angesiedelt.

Strategisch setzt Allresto-Chef Gerhard Halamoda gezielt auf Münchener bzw. bayerisches Lokalkolorit - mit weltoffenem Akzent. Halamoda: „Fluggäste, ob national oder international, wissen eine derart geerdete Gastronomie am Airport hoch zu schätzen. Wir wollten deshalb mit unserem Konzept-Portfolio die Besonderheit des Standorts München vermitteln und erlebbar machen - ohne lediglich Klischees à la Schweinsbraten und Leberkäse zu reproduzieren.“

Die Konzepte im einzelnen:

Auf Ebene 04 gehört Schuhbeck’s Platzl (in Kooperation mit Alfons Schuhbeck/Lizenz) der Löwenanteil der Fläche. Unter der Headline subsumiert: ein vielseitiges Angebot von Take-away bis Eat-in, Selbstbedienung bis Fullservice samt unterschiedlich gestalteten Sitzbereichen. Darunter Backstube, Deli/Speisekammer, Kräuterlaube, Restaurant mit offener Küche und ein kleiner 'Viktualienmarkt' mit drei Marktständen. Gekocht wird frisch vor Ort, dem kulinarischen Renommeé des Namensgebers getreu.

Ebenfalls auf der Schengen-Ebene: Lenbachs Bar und Galerie. Cooles Outfit, lässige Atmosphäre. Motto: Essen ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst. In Anspielung an das Münchner Kunstmuseum Lenbachhaus soll hier ein Ort der Begegnung und der Kunst entstehen.

Dritter im Bunde: Hans im Glück, das junge, bundesweit erfolgreiche Better Burger-Format aus München wird Allresto als Franchisepartner betreiben. Man arbeitet an einer standortangepassten Verkaufslösung, die Counterservice integriert.

Auf Ebene 05 präsentiert Sissi & Franz eine moderne Interpretation der Wiener Kaffee- und Hofkultur. Sissi, die Herzogin von Bayern und spätere Kaiserin von Österreich, schlägt die Brücke zwischen bayerischer und österreichischer kulinarischer Tradition. Hier integriert: eine eigene Kaffee-Rösterei.

Das Passagieraufkommen im Satellitenterminal ist mit 11 Mio. jährlich veranschlagt. Halamoda rechnet zum Start mit einem Umsatzvolumen von insgesamt 11 Mio. € - bei ca. 7 Mio. € Investitionen. Allein 30 % der Umsätze dürfte den Prognosen zufolge Sissi & Franz beisteuern. „Die weitere Umsatzentwicklung hängt wie gehabt auch im neuen Terminal maßgeblich von zwei Faktoren ab“, so Halamoda: „Passagieraufkommen und Inflationsrate.“

Im laufenden Jahr wird Allresto voraussichtlich ein ansehnliches Umsatzplus von 5-6 % erwirtschaften – auf bestehenden Flächen. 2013 hatte die FMG-Tochter Netto-Erlöse von 63,0 Mio. € gemeldet, erzielt mit 39 Betrieben, nach 61,0 Mio. € im Jahr davor.

www.munich-airport.de/allresto


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