Von BK zu Douglas

Andreas Bork kehrt Foodservice-Branche den Rücken

Vor seinem Einstieg als GM DACH bei Burger King im Sommer 2010 war er in Nonfood-Branchen unterwegs, unter anderem bei Procter & Gamble, Star Trac Fitness Europe und als internationaler Direktor des Parfümerie-Players Sephora, der momentan seinen Deutschland-Eintritt vorbereitet. Nun kehrt Andreas Bork, der wie berichtet zum Ende dieses Monats offiziell bei Burger King ausscheidet, zurück in die Welt wohlriechender Düfte.

Allerdings beim Rivalen von Sephora: Zum 1. September übernimmt Bork die Rolle des CEO für Deutschland und die Schweiz beim Parfümeriefilialisten Douglas. Diese Information der Lebensmittel Zeitung (dfv Mediengruppe) hat der bisherige Burger-King-Manager gegenüber cafe-future.net am Wochenende bestätigt. Bei Douglas hatte sich anscheinend eine überraschende Vakanz ergeben. Anders als seine Vorgängerin Claudia Reinery, die das Unternehmen nach knapp vier Jahren im April dieses Jahres verließ, wird der als Markenfachmann geltende Bork nicht Mitglied der Geschäftsführung bei Douglas sein.

Beim Antritt seines Top-Jobs bei Burger King übernahm der damals 43-Jährige die Verantwortung für ein Umsatzvolumen von mehr als 800 Mio. € bei gut 750 Stores in den drei DACH-Ländern. Gut sechs Jahre später, sprich Ende 2016, stand Burger King allein in Deutschland bei (geschätzten) 900 Mio. € Umsatz, ein Plus von 4 %, erzielt mit rd. 700 Stores. Und: Seit 1. Juli 2015 ist der langjährige Multi-Franchise-Partner Baum Unternehmensgruppe, Hannover, als exklusiver Joint Venture-Partner der Burger King Corp. für das Deutschlandgeschäft der Marke verantwortlich. Andreas Bork fungierte in den letzten zwei Jahren als Mitgeschäftsführer der neuen Joint-Venture-Company Burger King Deutschland GmbH.

Während seiner Ägide habe Burger King ein starkes Wachstum der Umsätze und der Restaurant-Rentabilität verzeichnen können, wird betont. Bork hatte auch die schwere Imagekrise der Marke nach dem durch Recherchen des Teams Wallraff im Frühjahr 2014 ausgelösten Medienrummel über Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen beim damals größten deutschen Franchise-Nehmer Yi-Ko zu meistern.

Ende 2016 waren die Krise und die damit verbundenen Auswirkungen beim Umsatz "mehr als ausgeglichen", wie Bork erklärte. Im gleichen Atemzug nannte er die Zielgröße von 1.000 deutschen Restaurants binnen der nächsten sechs bis sieben Jahre.

www.burgerking.de



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