Anton & Konsorten auf Partnersuche

Hausgemachte Pasta ist das Kernprodukt des Quickservice-Konzepts Anton & Konsorten. Zwei Outlets in Berlin und eine Filiale in Hamburg bilden die Vorhut für eine Pasta-Kette, die nun deutschlandweit ausgerollt werden soll.
 
Gezielt haben sich die Schweizer Macher, ein Familienunternehmen aus Rorschach, den deutschen Markt für ihr Konzept ausgeguckt. „In der Schweiz ist Franchising als Geschäftsmodell nicht sehr etabliert“, erklärt Geschäftsführer Alexander Schlegel. „Daher sind wir direkt nach Deutschland gegangen.“ Der Flagship-Store von Anton & Konsorten eröffnete im vergangenen Jahr auf dem Kurfürstendamm in Berlin, ein weiteres Outlet folgte im Juni 2012 in den Spandau Arcaden (ebenfalls Berlin). Der erste Franchise-Store ging schließlich im August in Hamburg an den Start. Insgesamt sechs Läden will man bis Jahresende eröffnet haben. Der nächste Standort wird voraussichtlich Essen sein. Hier habe man bereits eine Toplage in einem Food Court gefunden, mit potenziellen Franchise-Partnern befinde man sich in der Selektionsphase, so Schlegel.
 
Das Konzept ist einfach und bewusst mit wenig Personal realisierbar. Sieben Soßen kombiniert mit vier unterschiedlichen Nudelsorten stehen in der Frische-Theke zur Auswahl. In 90 sec ist die Pasta gekocht, in knapp zwei Minuten für den Gast verzehrfähig zubereitet. Die Kunden bedienen sich selbst, nehmen ihr Essen mit an den Tisch oder in der Take-away-Box mit auf den Weg.
 
„Anders als erwartet spricht unser Angebot nicht überwiegend junge Leute, sondern vor allem Büroangestellte an, die bei uns ihren Mittagstisch zu sich nehmen“, berichtet Schlegel. Das günstigste Kombi-Menü bekommen sie für 5,70 €, eine Portion Carbonara plus Soft Drink (0,4 l). Entsprechend liegt der Durchschnittsbon bei ca. 6 €. Neben Nudeln bieten Anton & Konsorten mittlerweile auch Salate und einige Desserts (Brownies und kleine Kuchen) an. 200 bis 250 Gäste täglich zählt das Konzept pro Outlet.
 
Während Take-away-Anteil am Ku’damm bei ca. 60 % liegt, sind es im größten Laden in den Spandau Arcaden nur 20 %. „Für die Zukunft schauen wir uns vor allem nach kleinen Lagen um“, so Schlegel. „Das Konzept funktioniert bereits ab 15 qm.“
 
www.antonundkonsorten.com



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