Lebensmittelverschwendung

App Res-Q nun auch in Deutschland verfügbar

Nachdem die finnische Lebensmittel-­Rettungsplattform 'ResQ' bereits in vier Ländern große Erfolge feiern konnte, geht sie nun auch in Hamburg, Berlin und München an den Start. Der nutzerfreundliche Dienst ermöglicht es teilnehmenden Restaurants, Cafés oder Hotels, überschüssige Gerichte – von der Vorspeise bis zum Dessert – zum Mitnehmen anzubieten.
Gleichzeitig erhalten qualitätsbewusste Konsumenten die Möglichkeit, zu reduzierten Preisen hochwertige Lebensmittel wie Fisch, Fleisch oder Gemüse zu erwerben. Zusammen helfen beide Seiten einfach und effektiv, die überflüssige Verschwendung von Nahrungsmitteln zu reduzieren.

„Unser Ziel ist es, innerhalb eines Jahres 100.000 Nutzer und mindestens 2.000 Gastronomie-­Partner in Deutschland zu akquirieren. So haben wir die Möglichkeit bis zu 15.000 Mahlzeiten pro Woche zu retten“, sagt Anna Yukiko Bickenbach, Business Development ResQ. Nach nur neun Monaten auf dem europäischen Markt nutzen bereits 55.000 Kunden in Finnland, Holland, Estland und Schweden den besonderen Service.

„Fans der ResQ-­App sind typischerweise junge, erwerbstätige Menschen, die mit nur einem Klick etwas Gutes tun wollen. Sie haben Freude am Retten von kostbaren Köstlichkeiten, legen Wert auf ein gutes Zeitmanagement und setzen sich mit dem Thema Nachhaltigkeit aktiv auseinander. Oft handelt es sich dabei um Frauen.“

In Deutschland liegt der Fokus des ambitionierten Start-ups zunächst auf den Großstädten Hamburg, Berlin und München. Aber auch Stuttgart, Düsseldorf, Köln, Leipzig und Dresden sind im Visier. „Im Durchschnitt rechnen wir pro Großstadt mit mindestens 200 Gastro-­Partnern“, sagt Anna Yukiko Bickenbach.

Diese werden es ihren Kunden ermöglichen, spielerisch etwas Gutes für die Umwelt zu tun und somit einen wichtigen Beitrag zur Lösung eines gesellschaftlichen Problems zu leisten. Schließlich gehören Restaurants oder Hotels zur Gruppe der Betriebe, die jedes Jahr insgesamt 1,9 Mio. Tonnen Lebensmittel wegwerfen.

„Unsere Mission ist es, bis 2030 die Lebensmittelverschwendung der Europäischen Gastro-­Industrie zu eliminieren“, sagt Anna Yukiko Bickenbach. 

www.resq-club.com


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