Aramark will Lebensmittelabfälle verringern

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie hat Aramark aktive Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung angekündigt. In den Betrieben des Neu-Isenburger Caterers will man bis zu 50 Prozent des Nassmülls reduzieren.

Der Schwerpunkt des im Frühjahr 2012 gestarteten "Waste Managements" gilt einer möglichst akkuraten Bedarfs- und Mengenplanung. Trainingsmaßnahmen im Bereich der handwerklichen Verarbeitung von Lebensmitteln richten den Fokus auf die optimale, abfallminimierende Vorbereitung. Dabei wird beispielsweise richtiges Zuschneiden der Zutaten sowie die möglichst komplette Verwendung der eingesetzten Produkte trainiert. Zur kontinuierlichen Optimierung der Prozesse wird der anfallende Nassmüll in allen Aramark-Küchen gesammelt, analysiert und protokolliert. 

Mit transparenten Abfallbehältern werden den Mitarbeitern das Thema buchstäblich vor Augen geführt. Allein mit solchen bewusstseinsbildenden Maßnhmen könnten etwa 40 Prozent des Nassmülls vermeiden. 

Die enorme Verschwendung von Lebensmitteln wurde gerade wieder von einer durch das Bundesverbraucherministerium geförderten Studie der Universität Stuttgart thematisiert. Das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft registriert jährlich 1,9 Mio. Tonnen Lebensmittelabfälle bei den Großverbrauchern, wie zum Beispiel Gastronomie und Betriebsverpflegung. Das entspricht 17 Prozent der gesamten Menge. Mit 61 Prozent fällt der Großteil der weggeworfenen Lebensmittel auf die Privathaushalte. Laut der Untersuchung der Universität Stuttgart kosten die vermeidbaren Lebensmittelabfälle in Deutschland bis zu 21,6 Milliarden Euro im Jahr. 

www.aramark.de

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