Köln

Arbeitskreis Gemeinschaftsverpflegung tagte

Am 27. März 2014 besuchte der Arbeitskreis Gemeinschaftsverpflegung Köln e.V. (AK GV) das Forschungszentrum Jülich und tauschte sich aus über modernes Allergenmanagement in der Gemeinschaftsverpflegung.

Zum Schutz der Belegschaft im Forschungszentrum Jülich hat man sich auf ein „systematisches Allergenmanagement“ verständigt. Dies sei von großer Bedeutung, betonte Dr. Jan Pöggeler, Betriebsarzt des
Forschungszentrums Jülich. „Eine Allergie ist eine Fremdreaktion, eine Antwort des Immunsystems auf körperfremde Stoffe“, sagte er. Erwachsene reagieren – anders als Kinder – vor allem auf Obst, Nüsse und Gewürze. Die Symptome für eine Nahrungsmittelallergie sind vielfältig: von Schnupfen und Asthma, über Juckreiz und Schwellungen, Krämpfe, Übelkeit und Durchfall bis hin zum allergischen Schock. Zwei Punkte seien deshalb entscheidend. „Zum einen müssen vorbeugende Maßnahmen getroffen werden. Zum anderen müssen die Mitarbeiter aufgeklärt und informiert werden“, sagte Dr. Pöggeler.

Wie ein systematisches und modernes Allergenmanagement gelingen kann, erklärten Dr. Elke Jaspers von der mikroLogos GmbH und Oliver Lubojanski von der Firma Delphi. Sie sind Experten auf dem Gebiet der Lebensmittelsicherheit und präsentierten das „14-Schritte-Konzept“. Teil des Konzepts ist es, den Allergenstatus aller in der Küche verwendeten Produkte zu erfassen und Risikowaren.
www.ak-gv-koeln.de
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