Architekturpreis für Trumpf Betriebsrestaurant

Das Betriebsrestaurant des Werkzeugmaschinen-herstellers Trumpf wurde für seine "ebenso spektakuläre wie solide" Architektur mit dem Hugo-Häring-Preis ausgezeichnet. Das schwäbische Familienunternehmen hatte 16 Millionen Euro in den 2008 bezogenen Bau auf dem Ditzinger Betriebsgelände investiert. Auf einer Bruttogeschossfläche von 5.400 Quadratmeter stehen 700 Sitzplätze zur Verfügung.

Täglich werden dort von einem 35-köpfigen Küchenteam mehr als 1.500 Mitarbeiter verköstigt. Darüber hinaus kann das Betriebsrestaurant für Großveranstaltungen als Auditorium für 800 Personen genutzt werden.

Der Hugo-Häring-Preis wird vom Landesverband Baden-Württemberg des Bundes Deutscher Architekten BDA verliehen. Damit werden seit 1969 alle drei Jahre Architekten und Bauherren für ihr gemeinsames Werk ausgezeichnet. In diesem Fall gebührt dem Berliner Architektenbüro Barkow Leibinger die Ehre.

Der fünfeckige Baukörper überzeugte die Jury "durch ihre konsequente und in Hinblick auf Akustik und Raumklima äußerst professionelle Umsetzung". Weiter heißt es: "Ein attraktiver Ort für die Mitarbeiter, gleichzeitig ein Aufsehen erregendes Bauwerk und als Beispiel ungewöhnlicher Architektur auch ein erfolgreiches Branding für das weltweit vernetzte Unternehmen".

Zum Auszeichnungsverfahren Hugo-Häring-Preis 2011/2012 wurden insgesamt 651 Bauten angemeldet. Das Trumpf-Betriebsrestaurant wurde als einer von nen Preisträgern aus 137 nominierten Bauten ausgewählt. Bereits 2009 war es vom DAM Deutsches Architekturmuseum ausgezeichnet worden. 

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