Biokiste

Auch für Großverbraucher eine Alternative

Die Biokiste frei Haus ist bei vielen Privatverbrauchern bereits eine beliebte Versorgungsalternative. Inzwischen gibt es bundesweit Biokistenanbieter, die Kitas, Schulen und Büros mit allen Bioprodukten oder frischem Obst und Rohkostgemüsen beliefern.

Wie das Informationsportal Ökolandbau.de berichtet, fahren sie eigene Touren, nehmen Großgebinde ins Sortiment auf und helfen auch bei den Formalien zum Schulfruchtprogramm. Viele der Lieferservicebetreiber stellen sich zunehmend auf die speziellen Bedürfnisse von kleineren Großküchen ein. Im Raum Münchner Osten beliefert beispielsweise Tagwerk Ökokiste rund 150 Vorschuleinrichtungen. Rund 90 Kitas, Kindergärten und Grundschulen nutzen dabei das europäische Schulfruchtprogramm.
Im östlichen Ruhrgebiet beziehen rund 100 Abnehmer ihre Bioprodukte bei der Dortmunder Werkhof Service GmbH. Bei der Bohlsener Mühle im Raum Hamburg sind knapp 10 Prozent der 1.100 Kunden Küchen der Außer-Haus-Verpflegung.

Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist die Zusammenarbeit mit dem Träger der Einrichtung wichtige Voraussetzung. In Reutlingen beliefert beispielsweise der Biolieferant Jürgen Weiss aus Gomadingen-Dapfen regelmäßig 45 der 58 städtischen Kindergärten, Kitas und Horte mit Bioprodukten für Frühstück und Zwischenmahlzeiten sowie zwei städtische Kochküchen für das Mittagessen. Die Koordination liegt bei der hauswirtschaftlichen Betriebsleitung in der Stadtverwaltung.

www.oekolandbau.de




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