Auf die Pizza - fertig - los! Autostadt WOB mit Gastro-Spaß für Kids

Hier kriegen Eltern kleine Autostadt-Besucher kaum vorbei: Pizza AMano heißt das neue Pizzeria-Konzept im KonzernForum. Wo vorher das Café Central mit Kaffeespezialitäten und kleinen Snacks aufwartete, dreht sich seit Ende letzten Jahres alles um Pizza aus dem dekorativen Steinbackofen, Salate und italienische Antipasti. Der Clou: Kleine Gäste können an einer speziell für sie konzipierten Belagstation ihre eigenhändig belegte Pizza kreieren (im Durchlaufofen binnen weniger Minuten fertig). Spielerisch und kindgerecht - die kleine Do-it-yourself-Pizza kostet 2,90, die große 4,80 Euro.



Das Konzept - wie alle anderen sechs Foodservice-Einheiten der Autostadt Wolfsburg operated by Mövenpick - präsentiert sich in Produkt- und Mitmach-Philosophie als betont familienfreundliche gastronomische Anlaufstelle, so Gastronomie-Direktor Thorsten Pitt. Abgestimmt auf eine wichtige Zielgruppe der Autostadt und das kind-orientierte Lern- und Erlebnisangebot in direkter Nachbarschaft des Restaurants, das auch gerne von Schulklassen wahrgenommen wird, fügt sich der Betriebstyp damit perfekt in das Leistungsspektrum des KonzernForums. Auf junge Gäste zugeschnitten auch der geräumige Sitzbereich vor Pizzaofen und Belagstation - mit einfachen Holztischen und unterschiedlich hohen Hockern: passend für jedes Lebensalter.



Erwachsene finden auf der monatlich wechselnden Karte eine Auswahl von 8 Pizzen, darunter eine Pizza des Tages, mit teils saisonal angepassten Rezepturen - im Mai beispielsweise Pizza Asparagi mit Schmand-Sahnecreme, Mozzarella, grünem und weißem Spargel mit Parmesan. Das Preisband: ca. 5-8,50 Euro für die kleine, 6-10,50 Euro für die große Version. Daneben verschiedene frische Salate und Antipasti à la Carpaccio di Polipo mit Olivenöl und Limettensaft (7,40 Euro) oder Pecorino al forno mit Chillicreme und frischen Kräutern sowie hausgebackenem Weißbrot (4,10 Euro).



Neu ist das betonte - und per Speisekarte kommunizierte - Bekenntnis zu ehrlicher, echter Qualität: Angefangen bei der Verwendung von ungefiltertem, nativem Olivenöl über die Tomatensauce aus Bio-Anbau bis zum echten Francia Mozzarella aus nichts als Milch und Milchfermenten, Salz und Lab. Regionalität, Saisonalität und Naturbelassenheit signalisieren einen kulinarischen Anspruch im tiefergehenden Sinn, den auch der Umstieg auf Säfte aus Bio/Öko-Anbau in Demeter-Qualität unterstreicht. "Auf eine Pizza aus dem Steinofen muss der Gast länger warten als auf einen Caffè Latte und ein Sandwich, logisch", kommentiert Pitt den Schritt Richtung Slow Food. "Mit einem außergewöhnlichen Güteverständnis stellen wir sicher, dass sich die Wartezeit für ihn auch psychologisch gesehen lohnt."



Ob die Botschaft ankommt? Bis zu 550 verkaufte Pizzen (ohne die Kinderpizzen) täglich sprechen sehr dafür. Anders ausgedrückt, holt der Betrieb Tagesumsätze von bis zu 6.000 Euro. Mit insgesamt 150 Plätzen (mehrere Gästebereiche, darunter dem Park zugewandt eine etwas formellere, ruhigere Ambientezone) dürfte das Pizza AMano bei rd. 1,4 Mio. Euro Jahresumsatz landen. Das Café Central erlöste zuletzt - allerdings ausgesprochen margenstarke - 0,8 Mio. Euro.



Das Management der Autostadt-Gastronomie sieht sein Engagement als kontinuierlichen ´work in progress‘: So wurde auch das ´Gartenrestaurant‘ Giardino auf dem Parkgelände (40 Innen-, 150 Terrassenplätze) kürzlich einem Relaunch unterzogen und zur Strandbar umfunktioniert. Das neue, maritime Motto: Strandkorbidylle und Backfisch vom Feinsten - im Verein mit Kartoffelsalat läuft der Fingerfood-Klassiker von der Waterkant wie geschnitten Brot, so Pitt begeistert, bis zu 300 Portionen wandern an guten Tagen locker durch die Friteuse.



Pünktlich zum 4. Geburtstag der Autostadt jetzt im Juni nimmt man sich darüber hinaus das Flaggschiff-Restaurant Lagune vor - der Mega-Standort sah seit Eröffnung sage und schreibe 6 Millionen Gäste. Eine Neugliederung des SB-Konzeptes ist vorgesehen - bisher mit regional thematisierten Küchenstationen, von Bayerisch bis Mediterran. Pitt skizziert das künftige Szenario wie folgt: "Wir wollen Idee und Atmosphäre traditioneller Märkte aufnehmen - stärker nach Produktgruppen gebündelt also, inklusive Fischstand und Meat Club."



Alles in allem erzielte die Autostadt-Gastronomie, inklusive Caterings bei Veranstaltungen im und außerhalb des Parks sowie dem als Event-Schauplatz genutzten ehemaligen Kraftwerk nebenan, im vergangenen Jahr Netto-Umsätze von rd. 12,5 Mio. Euro.

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