McDonald's

Ausweitung des BEST Beef-Programms geplant

McDonald’s Deutschland setzt sich für eine nachhaltigere Landwirtschaft und Rindfleischproduktion ein. Philipp Wachholz, Unternehmenssprecher McDonald’s Deutschland: „Unter anderem engagiert sich McDonald’s Deutschland bereits seit einigen Jahren im Rahmen des BEST-Programms (Bündnis für Exzellenz, Sicherheit und Transparenz).“
Gemeinsam mit Partnern aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Wissenschaft hat das Unternehmen mit BEST Beef ein praxisorientiertes Bonusprogramm entwickelt, das gute landwirtschaftliche Praktiken belohnt. Das Programm stärkt die heimische Landwirtschaft, indem es den beteiligten Landwirten eine Abnahmesicherheit bietet.

Das Programm besteht derzeit aus drei Modulen (Haltung, Fütterung, Management) und umfasst jeweils mehrere Kriterien innerhalb der Module, zum Beispiel Laufstallhaltung oder Anbindehaltung mit Weidegang und eine Nutzungsdauer der Tiere über mehr als 40 Monate. Die Pilotphase hat bereits im Oktober 2012 begonnen. Nach der Evaluierung und einer gegebenenfalls benötigten Anpassung einzelner Parameter steht als Ziel die flächendeckende Einführung des Programms an.

McDonald’s profitiert durch eine gesteigerte Versorgungssicherheit mit in Deutschland erzeugtem Rindfleisch. Bei Erfüllung der BEST-Kriterien erhält der Landwirt einen Aufschlag, welcher in der jeweiligen Abrechnung aufgeführt und so für den Landwirt transparent nachvollziehbar ist. Aktuell umfasst BEST Beef nach Angaben des Unternehmens sechs Erzeugergemeinschaften, sieben Schlachthöfe und rund 2.800 landwirtschaftliche Betriebe.

Seit Beginn des Förderprogramms wurde für über 63.000 Kühe ein BEST Beef-Zuschlag bezahlt - je erfülltes Modul 0,03 bzw. 0,02 € je Kilogramm Schlachtgewicht. Der Anteil des BEST Beef-Fleischs an der gesamten für McDonald’s Deutschland verarbeiteten Rindfleischmenge lag 2016 bei rund 5 Prozent. Wachholz: "Unser Ziel ist die signifikante Ausweitung des Programms in Deutschland."

Aktuell gibt es bisher das BEST-Bündnis nur für Rindfleisch. McDonald’s Deutschland hat allerdings gemeinsam mit einem ausgewählten Lieferanten und unter wissenschaftlicher Begleitung durch den Lehrstuhl für Tierschutz und Tierhaltung der Ludwig-Maximilians-Universität München den Grundstein für ein BEST Chicken Projekt gelegt. In einem Forschungsprojekt liegt in einem ersten Schritt der Fokus auf der Untersuchung verbesserter Haltungsbedingungen.

Insgesamt bezog McDonald's Deutschland 2015 rund 37.500 Tonnen Rindfleisch, davon stammten 96 Prozent aus Deutschland. Im Vergleich dazu lag beispielsweise die Menge an Schweinefleisch bei ca. 5.000 Tonnen (rund 85 Prozent aus Deutschland).

www.mcdonalds.de

www.best-programm.de

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