Automaten-Boom erst ab Herbst

Die seit Jahresbeginn geltende Pfandpflicht für Einweg-Getränkeverpackungen wird nach Einschätzung des Bundesverbandes der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e.V. (BDV) nur durch einen flächendeckenden Einsatz von Rücknahmeautomaten zu bewältigen sein. Wie der Bundesverband anlässlich seiner Jahrestagung in Berlin mitteilte, erwarten die Hersteller von Rücknahmeautomaten jetzt entsprechende Aufträge, auf die sie - Verbandsaussagen zufolge - 'gut vorbereitet' sind. "Aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen werden künftig Automaten überall dort stehen, wo Getränkedosen und Einwegflaschen in größeren Mengen verkauft werden", erklärte BDV-Vorstandsmitglied Jürgen Weber. Eine Rücknahme des Leerguts per Hand, derzeit noch gängige Praxis, werde in Supermärkten schon aus hygienischen Gründen nicht mehr möglich sein. Handel und Getränkeindustrie haben sich Ende März auf ein Sicherheitskennzeichen verständigt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Automaten das Pfand nur für Dosen und Flaschen erstatten, für die der Konsument Pfand bezahlt hat. Im Ausland gekaufte Dosen hätten keine Chance mehr.




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