Banker und Studenten essen nach dem gleichen biodiversen Speiseplan

Die Mitarbeiter der KfW Bankengruppe in Frankfurt und Frankfurter Studenten können in Mensa und Betriebsrestaurant vom 21. bis 25. Mai die gleiche Menülinie wählen. Unter dem Motto "Biologische Vielfalt erleben" kommen regionale Lebensmittel und Sorten auf die Teller, die fast schon vom Speisezettel verschwunden sind. 

Beispielsweise gibt es Dinkel-Röhrli mit Mangold und Sauerrahm oder Kalbshacksteak und Rindergulasch aus Fleisch von Gelb- und Fleckvieh aus der Rhön sowie Wurzelgemüse oder Bärlauchquark. Die kooperative Speiseplangestaltung findet im Rahmen der Aktionswoche "Biologische Vielfalt" des Netzwerkes Bio Frankfurt statt. Die KfW ist seit einigen Jahren der Hauptsponsor des 2004 von Akteuren der Frankfurter Goethe-Universität, der Zoologischen Gesellschaft, dem Frankfurter Zoo und dem Palmengarten sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit ins Leben gerufen wurde.

Bei der KfW ist das Thema Biodiversität auf oberster Ebene angesiedelt. "Mit der Aktionswoche möchten wir auch dazu beitragen, an die Vielfalt und den Reichtum regionaler und alter Arten zu erinnern, um sie vor dem Vergessen oder gar Aussterben zu bewahren", sagt Vorstandsmitglied Dr. Edeltraud Leibrock und verweist darauf, dass die KfW "weltweit als größter Förderer von Klima- und Umweltschutzmaßnahmen" in Erscheinung tritt.  

Im Vorfeld der Aktionswoche hatten sich die Köche des Studentenwerks und der KfW Bankengruppe untereinander ausgetauscht und unterstützt - etwa um einem Lieferengpass bei Bärlauch zu begegnen. Denn: "In Großküchen mit mehr als 10.000 Essen pro Tag ist es durchaus eine Herausforderung, nach Biodiversitätskriterien zu kochen", räumt Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Frankfurter Studentenwerkes ein. Die Aktionswoche zeige, dass dies möglich sei. "Wenn wir auf diese Weise beiragen können, unseren Gästen die Bedeutung von Nachhaltigkeit und vom Erhalt der Artenvielfalt bewusster zu machen, dann ist diese Aktionswoche ein voller Erfolg."

www.biofrankfurt.de/issvielfalt

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