Barceló veräußert Hotels

Die spanische Tourismusgruppe Barceló will innerhalb der nächsten fünf Jahre zehn aufgrund ihrer Lage und ihres Alters unrentabel gewordene Hotels veräußern.

Die davon erhofften Verkaufserlöse in Höhe von 200 Mio. Euro will man in den für das Unternehmen wichtigen Wachstumsmärkten Karibik, Europa und den USA einsetzen.

Insgesamt sollen in Europa 22, in der Karibik (Kuba und Mexiko) sieben und in den Vereinigten Staaten fünf Hotels in die Gruppe integriert werden.

Die von der Veräußerung betroffenen Betriebe befinden sich auf den Kanarischen Inseln, den Balearen sowie an der Mittelmeerküste Spaniens und wurden zur Mehrzahl in den Gründungsjahren von Barceló in den 60er Jahren errichtet. Nichtsdestotrotz plant das Unternehmen mit Sitz auf Palma de Mallorca, die Hotels auch nach der Transaktion weiter zu betreiben.



Auch die Reduzierung seines elf-prozentigen Anteils an der britischen Gruppe First Choice auf sechs Prozent innerhalb des kommenden Jahres schließt der Konzern nicht aus.
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