Best Western-Umsatz geht steil nach oben

Die Hotelgruppe Best Western Hotels Deutschland GmbH hat im vergangenen Jahr ihren Erfolgskurs fortgesetzt. Das Jahr 2004 zeigt eine positive Entwicklung in allen Geschäftsbereichen: Best Western verzeichnet für das vergangene Jahr 17 Hotel-Neuzugänge, eine Umsatzsteigerung um 1,5 Prozent von 145 auf 150 Mio. Euro und eine verbesserte durchschnittliche Belegungsrate. "Neben den 17 Neuzugängen sind 10 Hoteliers von der Hotelkooperation zurückgetreten, weil sie den Qualitätsanforderungen nicht entsprechen wollten oder konnten", so Marcus Smola, Stellvertretender Geschäftsführer Best Western Hotels Deutschland GmbH, anlässlich der Jahrespressekonferenz Mitte Februar in Frankfurt am Main.



Best Western Deutschland hält die Lizenzrechte für die Marke in Polen und Luxemburg. Insgesamt zählt die Gruppe 147 mittelständische Hotels, davon befinden sich 142 in Deutschland, vier in Polen und eines in Luxemburg. Wie die Geschäftsführerin der Best Western Hotels Deutschland GmbH, Gabriele Schulze, erklärt, weisen sowohl die Preise als auch die Belegungsrate für das vergangene Jahr einen steigenden Trend auf. Der durchschnittliche Preis pro Zimmer betrug im Jahr 2004 66,90 Euro, was einem Zuwachs von 1,5 Prozent zum Vorjahr entspricht. Mittlerweile ist Best Western in beliebten inländischen Feriengebieten mit mindestens einem Hotel vertreten.



Die vor zwei Jahren eingeführte Marke Best Western Premier Hotels, im oberen Segment angesiedelt, hat sich bis dato als echtes Erfolgskonzept erwiesen. Diese speziellen Häuser zeichnen sich durch hochwertiges Ambiente, durchgängiges Design und zusätzliche Service- und Ausstattungsmerkmale aus. Weltweit gibt es 85 Häuser, und in Deutschland zählt Best Western bereits 22 Premier Hotels. Nicht nur bei Gästen überzeugt die Top-Marke, sondern immer mehr eigenständige sowie der Kooperation angeschlossene Privathoteliers investieren in ihre Häuser, um dem Qualitätsanspruch eines Premier Hotels gerecht zu werden.



"Aufgrund des erweiterten Angebotes mit Premier Hotels konnten wir Unternehmen als Tagungskunden gewinnen, die zuvor noch nicht bei Best Western gebucht hatten. Der erfreuliche Nebeneffekt: Manche von ihnen tagen jetzt auch in "normalen" Best Western Hotels", freut sich Marcus Smola.

Für 2005 lautet die Strategie: Expansion. Ziel ist zum einen die Ausweitung des Hotelportfolios, zum anderen eine Optimierung der mobilen Kommunikation in allen Bereichen. Das Internet als Vertriebsweg werde immer beliebter, jede vierte Übernachtung bei Best Western werde online gebucht, so das Unternehmen. Diese Entwicklung verdanke die Hotelgruppe der im vergangenen Jahr eingeführten Low Rate Garantie sowie dem Frühbucher-Rabatt. Außerdem im Fokus für 2005: die Spezialisierung auf bestimmte Trend-Segmente, wie z.B. Wellness- und Themenhotels der bestehenden Häuser, sollen in diesem Jahr stattfinden. Bis 2010 will Best Western Hotels Deutschland sein Markenprofil auf 200 Hotels ausweiten.

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