BÖLW fordert Bio in allen öffentlichen Kantinen

Die Bundesregierung müsse dafür sorgen, dass die Essensversorgung in allen öffentlichen Kantinen schnellst-möglich auf Biolebensmittel umgestellt wird. Drei Monate vor der Bundestags-wahl unterstreicht der BÖLW-Vorstands-vorsitzende Felix Prinz zu Löwenstein diese Forderung des Bundes Öko-logsche Lebensmittelwirtschaft.

Löwenstein verspricht sich von öffentlichen Bio-Casinos eine deutliche Signalwirkung in Richtung Ernährungs-wende, die zwangsläufig der Energie-wende folgen müsse. "Ebensso, wie wir auf 100 Prozent erneuerbare Energien angewiesen sind, werden auch Lebensmittel zu 100 Prozent ökologisch erzeugt werden müssen." Der BÖLW hat dazu folgende fünf Thesen entwickelt: Recht auf Nahrung, Nachaltige Ernährung, Artgerechte Tierhaltung, Kreislaufwirtschaft und öko-soziale Marktwirtschaft.

Die schwarz-gelbe Legislaturperiode habe "Stagnation verordnet" kritisiert Löwenstein die Politik der aktuellen Regierung. Eine Wahlempfehlung für den 22. September spricht der BÖLW dennoch nicht aus. Als Entscheidungshilfe hat der Verband vier Wahlprüfsteine aufgestellt, an denen die Programme der Parteien gemessen werden sollten.

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW) ist der Spitzenverband landwirtschaftlicher Erzeuger, Verarbeiter und Händler ökologischer Lebensmittel in Deutschland.

www.boelw.de

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