Bradley D. Blum neuer CEO von Burger King

Kurze Zeit nach dem Verkauf der Burger King Corporation an das amerikanische Kapital-Konsortium Texas Pacific Group, Bain Capital und Goldman Sachs Capital Partners (Verkäufer: Diageo-Konzern, Großbritannien, 1,5 Mrd. Dollar Verkaufspreis) vermeldete Miami Ende Dezember die Akquisition eines neuen Chief Executive Officers (CEO). Bradley D. Blum, 48, löst in dieser Position John Dasburg ab, der allerdings Chairman bleibt. Blum war bis Mitte 2002 Vice Chairman der Darden Restaurants (Red Lobster, Olive Garden, Bahama Breeze und Smoky Bones), Amerikas führender Casual Dining-Unternehmung mit über 4 Milliarden Dollar Umsatz aus insgesamt über 1.200 Restaurants. Blum kam 1994 zu Darden und hat dort Olive Garden von einer rasanten Negativ-Entwicklung zu großen Erfolgen verholfen (Durchschnittsumsatz pro Betrieb stieg von 2,5 auf 4,0 Mio. Dollar).



Anders als im Darden-Imperium - komplett Eigenregie - ist bei Burger King das Thema Franchising ein zentrales. Insbesondere bei Burger King USA, wo vieles nicht zum Besten steht (ruinöser Preiskampf, viele leistungs- und profitschwache Lizenznehmer).



Insgesamt zählt die Marke Burger King weltweit über 11.450 Restaurants in 58 Ländern. 91 % Franchise-Betrieb. Im Geschäftsjahr 2002 (Ende 30. Juni) erlöste das System insgesamt 11,3 Mrd. Dollar Umsatz. Burger King ist mit dem Transfer von Diageo zu den 3 Venture Capital-Gesellschaften erstmals in 35 Jahren wieder ein "privately held independent business".

www.burgerking.com

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