Berlin

Brinkmann und Bubinger übernehmen die StäV

Generationenwechsel im Berliner Kult-Lokal Ständige Vertretung - liebevoll StäV genannt: Die Gründer Friedel Drautzburg (79) und Harald Grunert (67) übergeben ihr erfolgreiches Restaurant am Schiffbauerdauem nach zwanzig Jahren an Jörn Peter Brinkmann (38) und Jan Philipp Bubinger (32).

Brinkmann und Bubinger blicken bereits auf eine lange Gastronomieerfahrung (u.a. im Kameha Grand Hotel Bonn, Harry`s New York Bar Köln, Hotel de Rome Berlin - zuletzt bei dem Spirituosen-Riesen Campari) zurück. Auch wenn sie hier und da andere Akzente setzen wollen, wie es auch die Lizenznehmer der Marke StäV in anderen Städten dürfen, wollen sie dem Erfolgskonzept der 'Ständigen Vertretung' treu bleiben: 'StäV bleibt StäV' - daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

So soll die 20-Jahr-Feier der StäV, die im September voraussichtlich einige Polit-Prominenz nach Berlin ziehen wird, auch eine Abschiedsfeier für Drautzburg und Grunert werden. Von Altenteil kann jedoch keine Rede sein: Die beiden gastronomischen Urgesteine wollen sich jetzt mehr um die Weiterentwicklung ihrer Marke kümmern. 

Die Bonner Kneipenwirte Friedel Drautzburg und Harald Grunert kämpften Anfang der Neunziger Jahre gegen den Umzug der Bundesregierung nach Berlin. Als dieser dennoch beschlossen wurde, zogen sie einfach mit und eröffneten an der Spree ihre 'Ständige Vertretung des Rheinlands' - ein gelungenes Beispiel für 'Politische Gastronomie, dekoriert mit vielen Souvenirs aus den Jahren der 'Bonner Republik'. Das Restaurant wurde schnell zum beliebten Treffpunkt heimwehkranker Rheinländer und kölschliebender Politprominenz.

In den vergangenen zwanzig Jahren gab es immer wieder Ableger in anderen Städten: Aktuell findet man auch in Bremen und Hannover sowie am Köln-Bonner-Flughafen eine Ständige Vertretung. Auch am Berliner Flughafen BER ist ein Restaurant vorgesehen. 2016 stand die Marke mit zum Jahresende fünf Betrieben für Nettoerlöse von 10,5 Mio. €.  

www.staev.de

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