Brot schmeckt Deutschen immer besser

Es darf ein Scheibchen mehr sein: Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Brot und Backwaren in Deutschland stieg im abgelaufenen Getreide-wirtschaftsjahr (Ende Juni 2004) um 300 g auf 86,9 kg. Auf den Tag umgerechnet, sind das 238 g Brot, Kleingebäck oder Brötchen pro Einwohner.



Ihren Spitzenplatz beim Brotverbrauch in der EU haben die Deutschen allerdings trotz der Steigerung beim Pro-Kopf-Verbrauch verloren: Mit der Osterweiterung der EU kamen Länder mit hohem durchschnittlichen Brotverbrauch hinzu wie Polen, Slowakei oder Tschechische Republik.



Wie die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung außerdem ermittelte, wurden im letzten Wirtschaftsjahr 4,8 Mio. t Weizenmehl für die Verwendung im Inland hergestellt - laut GMF-Geschäftsführer Dr. Heiko Zentgraf der höchste Wert, seit die Statistik gesamtdeutsch geführt wird. Gleich geblieben sei mit 0,8 Mio. t der entsprechende Wert für Roggenmehl und -schrot.



Laut Verbraucherbefragung der CMA-ZMP-Marktforschung greifen die Bundesbürger unterwegs, am Arbeitsplatz oder beim Imbiss im Schnitt zweimal wöchentlich zu (belegtem) Brot, bzw. mindestens einmal pro Woche zu belegten Brötchen oder einem Back-Snack.

www.gmf-info.de

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