Bürger zieht positives Zwischenfazit für sein Maultaschen-Konzept

Am 17. März 2008 fiel der Startschuss für den BürgerMeister, Deutschlands erstes Maultaschen-Konzept. Initiator und Betreiber des Bistros in der Stuttgarter City: der süddeutsche Spezialitätenproduzent Bürger. Der etwa 40 qm große Showroom des Ditzinger Unternehmens laufe überaus zufriedenstellend, so Betriebsleiterin Daniela Gollmann. „Im Schnitt zählen wir rund 250 Gäste täglich – eine bunte Mischung aus Schülern und Studenten, Angestellten und Familien, Senioren und Touristen.“ Tatsächlich sind Maultaschen nicht nur echt schwäbisch, sondern auch ziemlich demokratisch. Wochentags bis 20 h und samstags bis 18 h geöffnet, ist mittags die Nachfrage am größten. Die Bestseller des Mono-Konzepts mit Frontcooking-Counter: Obwohl es ’Herrgotts B’scheißerle’ in allen erdenklichen Füllungen (von Fleisch und Fisch über Gemüse bis Frischkäse) und Verarbeitungen (gerollt, gebraten, als Quiche oder Wrap) gibt, haben traditionelle Rezepturen die Nase vorn. Auf Platz 1 mit 40-50 Portionen/Tag: Maultaschen klassisch mit Bratensoße, Zwiebeln und Kartoffelsalat. Dabei errechnet sich der Preis jeder Offerte über die selbst zu bestimmende Stückzahl der Maultaschen (0,90-1,50 EUR). Eine Ausnahme bildet das Tagesgericht mit einem Fixpreis von 4,50 EUR. Der Durchschnittsbon liegt bei plus/minus 6 EUR. Bleibt der BürgerMeister ein Unikat? Mindestens ein halbes Jahr will sich die Geschäftsführung noch geben, bevor sie darüber entscheidet. So viel steht bereits fest: Bis jetzt läuft alles nach Plan. „Mit wachsender Bekanntheit des Konzepts steigt auch der Umsatz monatlich, damit liegen wir deutlich über Plan“, so die Bistro-Leiterin. www.buerger.de


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